Die Oracle-Show: Schwarzenegger, The Who und Linux

16. Oktober 2009, 10:58
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Unternehmenschef Larry Ellison beendet die Oracle Open World mit prominenter Unterstützung - Oracle Enterprise Linux bei Datenbanken angeblich klar vor Red Hat

Einen besonderen Stellenwert bei der Oracle Open World hat gewohntermaßen die Abschluss-Keynote von Larry Ellison persönlich. Auch diese Jahr ließ sich der Chef des Datenbankspezialisten dabei nicht lumpen und bot einiges an Prominenz - und so manches interessante Detail auf, wie heise online berichtet.

Prominenz

So hatte neben dem Gründer der Rock-Band "The Who", Roger Daltrey, auch der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger seinen Auftritt. In einer Rede unterstrich er die Bedeutung des Oracle/Sun-Mergers für den US-Bundesstaat, und stellte sich so offen hinter die Pläne des Unternehmens.

Studie

Ellison selbst konnte hingegen mit einer für viele wohl recht überraschenden Studie aufwarten: Laut einer aktuellen Untersuchung von HP würden bereits 65 Prozent aller Linux-Installationen, auf denen Oracle-Datenbanken eingerichtet sind, mit Oracle Enterprise Linux betrieben. Damit habe man alteingesessene Lösungen wie Red Hat in diesem Bereich bereits klar verdrängt.

Speed

Aber auch eine zentrale Produktankündigung gab es: Mit der Version 2 soll die Datenbankmaschine Exadata gut doppelt so flott arbeiten wie der Vorgänger, der schon jetzt in diesem Umfeld als das schnellste System weltweit galt. Möglich soll dies vor allem durch den neuen Aufbau des Speichersystems sein, der Disk-Zugriffe weitgehend minimiert. (red)

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