iPhone 3GS Jailbreak-sicher? "Sicher nicht"

16. Oktober 2009, 10:08
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iPhone Dev Team widerspricht Berichten über erfolgreiche Aussperrung von Hacks - Neues Boot-ROM schützt vor bisherigen Angriffen

Apple ist in der IT-Welt für vieles bekannt, eine sonderliche offene Herangehensweise an die Nutzung der eigenen Produkte gehört allerdings nicht unbedingt dazu. So versucht man denn auch so einiges, um jegliche Hacks des iPhones - und somit eine Nutzung jenseits der vom Hersteller gesetzten Grenzen - zu verhindern.

Jailbreak

Der letzte Höhepunkt im Epos Apple vs. HackerInnen ist die Auslieferung eines neuen Boot-ROMs mit dem iPhone 3GS, ein Schritt, der der Jailbreak-Community in den letzten Wochen einiges Kopfzerbrechen bereitet hat. So kamen denn auch in den vergangenen Tagen Berichte auf, dass es Apple erstmals gelungen sein könnte eine Art "Jailbreak-sicheres" Mobiltelefon auszuliefern.

Widerspruch

Dem widersprechen nun aber die EntwicklerInnen des iPhone Dev Teams vehement, wie Wired berichtet. So sei es Apple zwar gelungen, den bisher verwendeten, zentralen Angriffspunkt zu eliminieren, das neue Boot-ROM sei aber nicht mehr als eine "temporäre Unannehmlichkeit". Früher oder später werde man einen neuen Weg für die Durchführung eines Jailbreaks finden, zeigt man sich überzeugt. Der bisher benutzte "24kpwn"-Hack habe es lediglich einfacher gemacht geknackte Devices neu zu starten, vorerst müsse man hierzu ein iPhone 3GS an einen Computer anhängen.

Austausch

Eric McDonald vom iPhone Dev Team vergleicht die jetzige Situation mit der nach der Veröffentlichung der zweiten iPod Touch-Generation: Auch damals sei das Bootrom ausgetauscht worden, auch damals habe es ähnliche Probleme gegeben, bis man schlussendlich doch wieder einen neuen Hack gefunden habe. (red)

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