Salzburg fordert Geld für Nachmittagsbetreuung ein

15. Oktober 2009, 15:51
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Burgstaller: Den Worten des Finanzministers müssen sehr rasch auch Taten folgen

Salzburg - Geld für Ausbau der Nachmittagsbetreuung forderte am Donnerstag Salzburgs Bildungsreferentin LH Gabi Burgstaller (S) ein. "Den Worten des Finanzministers müssen sehr rasch auch Taten folgen", meinte Burgstaller zu Aussagen von Vizekanzler Josef Pröll (V), der sich für den Ausbau von Ganztagsschulen ausgesprochen und angekündigt hatte, er werde dafür auch "zusätzliches Geld in die Hand nehmen". "Die Salzburger Landesregierung sieht im Ausbau der Nachmittagsbetreuung eine gesellschaftliche Notwendigkeit", betonte Burgstaller.

Die Salzburger Landeshauptfrau sieht es als "positives Signal in der laufenden Bildungs-Reformdebatte, wenn der Koalitionspartner auf Bundesebene verstärkt bisher blockierte Themen aufgreift". Um auf Landesebene "reale Fortschritte", etwa bei der Nachmittagsbetreuung, erreichen zu können, sei es notwendig, Gelder umzuleiten. So würden derzeit Gelder brachliegen, die für höhere Schulen gewidmet seien und nicht "abgeholt" würden. "Diese Gelder sind dringend für die Salzburger Pflichtschulen freizugeben. Das wäre ein konstruktiver Schritt des Finanzministers und ein konkreter Beitrag zum Ausbau des Angebots an Nachmittagsbetreuung", so Burgstaller. (APA)

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