Nationalteam-Analyse

Reden wäre ratsam

15. Oktober 2009, 17:26

Das Ergebnis in Frankreich ist nicht schlimm, die Leistung wie in den vergangenen Spielen aller­dings schon

Wien - Frankreich war für Österreichs Nationalteam keine Reise wert. Es hat keinerlei Bedeutung, dass das erste Tor ein schwerer Patzer eines Spielers und das zweite ein schwerer Patzer eines Schiedsrichters war. In der Nähe der Gleichwertigkeit war Österreich gegen mit angezogener Handbremse düsende Franzosen zu keiner Zeit. Wie kommt es, dass man ein Jahr nach einem feinen 3:1-Heimsieg gegen keinesfalls überragende Franzosen so blass aussah?

Bereits die Aufstellung ließ kein kreatives Spiel nach vorne erwarten. Ein Verbindungsmann zwischen Mittelfeld und Sturm wurde gar nicht erst aufgeboten. Unter anderem Daniel Beichler, Roman Wallner, Paul Scharner, Andreas Ivanschitz und David Alaba stünden Constantini für diese Aufgabe prinzipiell in leicht unterschiedlichen Ausprägungen zur Verfügung. Stattdessen liefen vorne zwei Riesen gegen die neu formierte französische Abwehr auf.

Geplante Variantenarmut

Doch ein nicht allzu offensiver linker und ein (nett formuliert) ungewohnter rechter Außenverteidiger ließen auch kein Flügelspiel zur Ausnutzung der Größe erahnen - zumal mit Veli Kavlak rechts auch im Mittelfeld kein lupenreiner Flankenspieler aufgeboten wurde, sondern einer, den es immer wieder in die Mitte hinter die Spitzen zieht.

Da die beiden aufgebotenen Stürmer auch keine besonderen Stärken im Konterspiel vorweisen können, blieb eine letzte Variante: Der Ball sollte wohl hoch nach vorne auf die Birne eines Großen geschossen werden, der auf den anderen abprallen lassen könne, und jener sollte dann wohl irgendetwas machen. Einmal hat das auch funktioniert: Beim Maierhofer-Schuss aus über 20 Metern in der 14. Minute.

Trugschluss

"Wenn er das Tor gemacht hätte, wäre alles richtig gewesen", vermutete Constantini hinterher. Doch das wäre es nicht, und zum Glück hat es nicht funktioniert. Natürlich wünscht sich auch der Autor dieser Zeilen österreichische Siege. Aber so planlos darf man in einem unwichtigen Spiel nicht schon wieder punkten. Das wettbewerbsmäßig komplett sinnlose Spiel gegen Frankreich wäre der Zeitpunkt für eine Identitätsfindung des Constantini-Teams gewesen. Doch die bleibt weiter aus.

Die ordentlichen Ergebnisse unter Constantini verdecken in der Öffentlichkeit ohnehin immer wieder eklatante Mängel. Wirklich nicht gut genug waren das 2:1 daheim gegen und das 1:1 in Rumänien (wo man viel zu spät bemerkte, dass man auch gewinnen kann), das 2:1 gegen Litauen (das uns allen noch in Erinnerung ist), und jenes schreckliche 0:2 gegen Kamerun. Die knappe 0:1-Niederlage in Serbien muss man als überbewerteten Ausrutscher nach oben verbuchen, das 3:1 gegen die Färöer darf als ordentlich durchgehen. Und dann gab es eben das Mittwochs-Spiel in Frankreich.

Ausbleibende Reaktion

Wie schon mehrmals in den vergangenen Spielen reagierte der Trainer nicht auf die klar ersichtlichen Probleme auf dem Feld. Paul Scharner ist bei Wigan im Moment hängende Spitze, im Team war er zuletzt Innenverteidiger, unter Brückner sollte er im defensiven Mittelfeld agieren. All das kann er teils hervorragend spielen. Ein rechter Außenverteidiger ist er nicht, und hat das auch nie behauptet. Constantini sah kurioserweise kurz nach dem Spiel "Paul gar nicht so schlecht". Laut der Nachbesprechung in Wien wollte er aber dann doch mehr erwartet haben. Wieder einer dieser seltsamen Widersprüche.

Ekrem Dag spielt bei Besiktas Istanbul zwar auch eher im Mittelfeld, aber er kann die Position rechts hinten spielen. Constantini scheint von der Idee nichts zu halten. Und als die Franzosen schon längst die vakante Stelle in der österreichischen Viererkette entdeckt hatten, hielt er noch immer nichts davon. Der türkische Meister und Champions League-Teilnehmer Dag wäre im Training nicht auffällig genug gewesen, sollte der Trainer später klagen.

Alabas Wirkung

Statt Dag zu bringen und Scharner etwa in die Innenverteidigung neben den wieder sehr guten Aleksandar Dragovic (oder gar zur Unterstützung nach vorne) zu stellen, nahm Constantini mit Christian Fuchs gar noch den anderen Außenverteidiger vom Platz. An dessen Stelle packte er mit David Alaba ebenfalls einen, der dort nicht spielen dürfte. Fehler hat er keinen gemacht, ein großer Plan kann hinter diesem Tausch aber auch nicht gestanden haben.

Alaba hatte außerdem schon längst klar gemacht, dass eine andere Nation nicht für ihn in Frage kommt. Die diesbezüglichen Rechtfertigungsversuche beurteilen sich damit von selbst. Statt zuviel über Fehler zu sprechen, wird nun medial der jüngste ÖFB-Teamkicker aller Zeiten bestaunt.

Vertrauen

Das Frankreich-Spiel ändert nichts. Aber ÖFB-Präsident Leo Windtner rief nun plötzlich doch die erfolgreiche EM-Qualifikation 2012 zur Aufgabe aus. Constantini wollte von diesem Ziel vor einigen Tagen noch nichts wissen. Jetzt findet er es "okay", nicht ohne jedoch das Wort "utopisch" zu nutzen. Das deutet an, dass der Trainer auch bei der ÖFB-Führung bereits zum Beginn seiner neuen Vertragsperiode den Vertrauenspolster ausgedünnt hat.

Eine Rücktrittsforderung wäre verfrüht. Trainer können und dürfen natürlich ebenso Fehler machen, wie jener Stürmer beim Spielaufbau unter Druck des französischen Pressings. Eine Niederlage mit Mut in Frankreich wäre leicht zu verkraften gewesen. Aber dieser Anschein von Planlosigkeit macht die Situation so schwer erträglich und sollte schnell ausgeräumt werden.

Auch ob man die nächste Quali schafft ist nicht so wichtig, wenn die Art zu scheitern Zukunft hat. So klar scheint das nur niemand sagen zu wollen. Windtner eiert mit seinen Zielvorgaben herum, Constantini ist bemüht die Erwartungshaltung weit unter Notwendigem zu halten. Der Wille zu einem möglicherweise schmerzhaften Aufbau ist bei der ÖFB-Führung genau so wenig zu spüren, wie der nötige Plan des Trainerteams nach mittlerweile sieben Spielen.

Constantini und Windtner sollten reden. (tsc, derStandard.at, 15.10.2009)

Kommentar posten
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Man in the Box
02
17.10.2009, 17:58

super artikel!

Zirkumplex
02
17.10.2009, 13:59
DANKE!

für diesen wahren, mutigen Artikel.

An apple a day will ruin your teeth
52
17.10.2009, 03:02

"Auch ob man die nächste Quali schafft ist nicht so wichtig, wenn die Art zu scheitern Zukunft hat."

Was?! Wozu ist ein Nationalteam sonst gut, als Qualis zu schaffen? Zukunft hat ein Nationalteam sowieso immer nur begrenzt, ein Spieler hat 15 Jahre und dann ist er schon wieder zu alt, was soll das für eine Zukunft sein?

Ich will das Team möglichst immer bei WM und EM sehen, alles andere ist Makulatur.

James Cole
 
00
19.10.2009, 13:51
das heißt "alles andere ist primär"

womit wir den kern des problems gleich wieder aufgegriffen hätten!

man getraut sich nicht ohne richtige langfristige vision etwas neues entstehen zu lassen (wie in der schweiz)

mit dem gegurke schafft man vielleicht mal mit viel glück eine quali, aber ziel muss es sein vom denken, taktik und strukturen her dauerhaft ein kandidat für eine quali zu werden. und da ist ein spieler egal!

diese vorgabe wird aber nicht gesetzt, geschweige denn gelebt und herr bildungsresistent DC ist halt anscheinend eher nicht der richtige mann dafür!

RasenBallsport-Spiel- und Marketingeinheit 1.0
00
17.10.2009, 00:45

Würde ich das alles etwas ernster nehmen, würden mich vor allem Connies launige und flapsige Sprüche und Analysen stören. Das gab's doch schon mal - ist noch gar nicht so lange her.
Sinnvoll wäre die Installierung eines Trainers, der Zielstrebigkeit und Ernsthaftigkeit auch mal vorlebt - die Fähigkeit zu "entertainen" ist doch eher unwichtig.
Über fragwürdige (Nicht)-Nominierungen und Aufstellungen wurde ja bereits genug gesagt.

earl hickey
01
17.10.2009, 00:25

da giego würd zu so an artikel, na ihr wissts eh was sagen.....
Ansonsten genau mei meinung, vorallem die nicht existente position im off. mittlfeld bleibt ein rätsel unter constantini.
Bin dafür das da junuzovic endlich sei chance bekommt, spielt ja genau auf der angesprochenen position.

fauldandy
02
16.10.2009, 23:55

hm, also - ob nun der dico menschlich in ordnung ist oder nicht, will ich nicht beurteilen. ich glaub jedenfalls nicht, dass er ein sonderlich guter trainer ist - allein in der österreichischen liga fallen mir zumindest 5 bessere ein - und zwei davon wären sogar wünschenswert - und das allein in der österreichischen liga. es gibt also europaweit - ob nun mit deutschsprachig hin oder her - einen großen pool an trainern, die's wirklich drauf haben, ohne gleich ein hiddink zu sein, ich denke da an die marke gludowatz/foda. da könnte man schon was echt schönes machen aus der mannschaft. das eigentliche problem ist aber nicht dico, sondern der öfb. dort riecht es nämlich derzeit ordentlich nach debilität.

Klaus Trophobie3
 
105
16.10.2009, 20:53

Als wenn man die Postings hier liest, muß man echt den Kopf schütteln.
Wegen einer Niederlage gegen den Vize-Weltmeister
schreien die meisten nach einem neuen Trainer.
Ein bißchen mehr Realitätssinn sollte da schon an den Tag gelegt werden.

James Cole
 
00
17.10.2009, 01:46
und noch was

DC hat jetzt ein 3/4 jahr zeit eine gscheit truppe zusammenuzbekommen, ich hoff er ändert aber die angesprochenen punkte, ihm trau ich ja a bissi zu dass ers schafft!

so guter spielermaterial wie jetzt hamma seit 15-20 jahren nit ghabt

es sei bemerkt
116
16.10.2009, 21:13

ich hab hier viele postings gelesen, die gegen constantini gerichtet waren. die wenigsten haben das aber mit der niederlage begründet, die kam darin so gut wie nicht vor. es waren entscheidungen, aufstellungen, wechsel, taktische verhaltensoriginalität sowie ein kommunikations- und sozialverhalten, das noch nicht in diesem jahrtausend (noch nicht mal am ende des letzten) angekommen ist.

dass wir gegen frankreich verloren haben, stört da noch am wenigsten

James Cole
 
04
17.10.2009, 01:44
DC raus ist keine bedingung

aber DC bitte bessere taktik, verscherz es dir nit immer mit allen leigioären und denk ein bisserl moderner (aufstellung, positions-interpretation, gegner analyse, vor und nachbereitung, kommunikation... )
er ist leider kein leader er ist ein autoritärer sturschädel der mit scheuklappen durch die gegen läuft.

wenn ich sachen höre wie: "wir brauchen keine evaluierung, vielleicht erinnert sich in wenigen tagen eh niemand mehr ans match" oder wie "das spiel war für unsere zu schnell, ich hoffe für die jungen dass sie ins ausland wechseln und sich dort weiterentwickeln" aber sichs vorher mit alle legionären verscherzt weil "unsere liga is ja auch nicht schlechter als die anderen"
MANN dann wir mir schlecht...

Chester Desmond
00
16.10.2009, 22:23
Danke..

..besser kann man es nicht zusammenfassen.

ogrisinho
30
16.10.2009, 20:45
An den Auserwählten!

Lieber didi constantini!! Fast alle 8 mio teamchefs dieses landes finden deine person und dein gewinnendes wesen, bis auf ein paar sturre ecken sehr sympathisch.
Da wir wissen, dass du in wirklichkeit gar nicht sturr bist, kennen wir dich besser als dir lieb ist.
Wir wissen um die guten seiten deiner Arbeit sehr gut bescheid und schätzen diese sehr, aber wir meinen auch deine seiten zu kennen, die noch entwicklungsfähig sind. Alles in allem, wollen wir österreichischen Fussballfanatiker genau dasselbe, was du willst! Österreich soll eine fussballnation werden, eine macht des kickens. Dieses ist der steg und darüber führt der Weg! Wachse lieber Didi an kritikern und den aufgaben, ohne bitterkeit, ohne sturr und siege mit und für uns. Amen!

Robert Mayreder
01
16.10.2009, 20:35
DICO - eine Zumutung (3)

Und zu guter letzt: Es ist charakterlich letztklassig, über seine eigenen Spieler herzuziehen, wenn die Niederlage schon in der völlig verhunzten Aufstellung/Taktik grundgelegt wurde. Wenn DICO so weiter macht, werden wohl weitere Spieler dem Team nicht mehr zur Verfügung stehen. Und weil der DICO so gerne über Geilsein spricht: So sorgt er für einen Dauersteher - das Team bleibt nämlich dauerhaft stehen. Und jetzt trink ich noch schnell vorm Schlafengehen ein Vierterl auf die Gesundheit vom Zsak.

rapidla01
51
16.10.2009, 20:31

Dieser Artikel strotzt so circa von allem was die Stickler Ära so erfolglos gemacht hat, vor allem von herumraunzerei. Die Leistung war nicht schlecht, raunzereien wie dieser Artikel die von der Fußballmacht Österreich träumen zerstören den Österreichischen Fußball.

Robert Mayreder
24
16.10.2009, 20:15
DICO - eine Zumutung (2)

dass gerade Maierhofer die Niederlage einleitete, weil er "Malouda mit Kavlak verwechselt hat." Ein Teamchef muss dem Erfolg verpflichtet sein und nicht seine Antipathien ausleben. DICO dilletiert auf der Außendeckerposition seit Anbeginn (Schiemer, Ulmer, Scharner). DICO ist ein Schmähbruder, der mit flotten Sagern ("junge Wilde", "geil", "pervers") medial punkten will und sich gegen Kritik immunisieren. Der ÖFB hat ohne Not den Vertrag mit DICO frühzeitig verlängert. Wenn nicht Vernunft einkehrt und DICO/Zsak in die Wüste geschickt werden, müssen die Fans auf die Barrikaden steigen. Das Team hat ein Reservoir an guten Spielern wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr - mit dem Trainer verbaut sich der ÖFB aber sehenden Auges seine Zukunft.

slim shady
00
16.10.2009, 20:11
Endlich einmal klare Worte in einem Artikel und nicht nur in den Postings

Robert Mayreder
17
16.10.2009, 20:10
DICO - eine Zumutung (I)

Der Artikel gibt Hoffnung, dass der anbiedernde Sportjournalismus ein Ende findet. Gegen FRA kann man als Underdog nur gewinnen, wenn die Taktik stimmt und der Spielverlauf passt. Aber Aufstellung/Taktik von DICO waren "geil-pervers". Wenn es eines Beweises bedurfte, dass DICO eine taktische Null ist, dann hat er das mit der "exzeptionellen" - vertrottelt wage ich nicht zu sagen - Aufstellung bestätigt. Zsak ist diesbezüglich ein kongenialer Co. DICO ist menschlich unter jeder Sau. Den in Hochform spielenden Ivanschitz mit der Begründung nicht zu berücksichtigen, dass er zu langsam sei, dafür aber den bekannt "technisch versierten, wieselflinken" Maierhofer zu bringen, muss gar nicht mehr kommentiert werden. Es war Ironie des Schicksals,

narya
11
16.10.2009, 18:58

Was mir ganz gut gefallen hätte. EM-Quali mit dem Gespann Gludowatz/Herzog und der fixen Abmachung, dass ab 2012, nach der EM Herzog das Team alleine führt. Quasi der Paule als Lehrmeister für den Andi, der dann in zwei Jahren taktisch gewappnet das Team übernimmt.

Süffisant
01
17.10.2009, 13:50

hoeren sie doch bitte mal mit dem herzog auf. der soll einmal wie jeder andere auch eine trainerkarriere von ganz unten hinauf machen. nicht jeder gute fussballer ist automatisch ein guter trainer, siehe maradonna oder krankl. und die besten trainer waren nicht automatisch die besten fussballer, siehe hitzfeld, rehhagel, beenhakker und hiddink. (beenhakker zum beispiel war NIE fussballprofi!)

abgesehen davon, ein klares JA zu gludovatz!

Roman Weinhofer
 
00
16.10.2009, 19:34

Ich finde das schon so ok, dass er sich erstmal im U21 Team seine Sporen verdient, denn wenn es bei ihm schlecht läuft, sagt doch jeder, "eh klar, der hat ja noch die, weder ein Nachwuchsteam noch eine Klubmannschaft betreut".

Auf was hinauf sollte er dieses höchste Amt gleich übernehmen dürfen, nur weil er ein guter Kicker war? Der soll ruhig mit der U21 mal etwas zeigen, oder einen Klub übernehmen, ähnlich wie Gludovatz, und in ein paar Jahren sehen wir mal ob er die beste Variante ist, denn dann kann man ihn wenigstens als Trainer einschätzen.

spoiled ballot
00
16.10.2009, 19:18
woher kommt die hohe meinung über herzog?

der ist doch der nächste der nie aus dem klüngel heraus kommen wird.

gludo ist aber sicher eine option,
ich würde ihm ja fast unterstellen, dass er unter anderm buli trainer geworden ist, um auch ein ernsthafter teamtrainer kandidat zu werden.

narya
01
16.10.2009, 21:36

Was man so hört und liest, dürfte er den modernen Methoden sehr zugetan sein. Also in Punkto Taktik (er lässt anscheinend ein variables 4141 spielen, das er dem Spielverlauf entsprechend anpasst), Einstellung (Videoanalysen) und Fitness (in etwa Zitat: "Wer die Methoden von Spry ablehnt ist ein Idiot") dürfte er sich an brauchbaren Vorbildern orientieren. Außerdem ist er eine starke Persönlichkeit, weiß genau, wie Fußballer ticken und ist als junger Trainer ungemein ehrgeizig. Ich denke, wenn sich von der jungen Generation (eh schon wissen, die nach nach Cordoba) jemand eine Chance verdient hätte, dann er.

Außerdem würde er in zwei Jahren unter Gludowatz taktisch enorm viel lernen können. Und der Paule würde das sicher nicht ewig machen.

Miss Mabry
00
16.10.2009, 19:01
Diese Idee ist durchaus interessant

Aber es ist leider nur eine Idee. ...

Theo Dor
25
16.10.2009, 18:45
was ich nicht verstehe

da ringt sich der ÖFB mit Brückner endlich einmal dazu durch, einen Profi aus dem Ausland zu engagieren.
Kaum läuft es nicht, stürzen sich alle Wadelbeißer vom Dienst auf ihn, um ihn zu demontieren. Aber gut, warum auch ewig mit einem erfolglosen Trainer herumeiern?

Aber warum fängt mit Constantini, der außer "Feuerwehrmann" keinerlei Trainer-Referenzen aufweisen kann, schon wieder dieses österreichische Herumgemurkse an?

Constantini hat die WM-Quali ohne größere Blamagen heruntergespielt und ein paar Junge eingebaut, gut.

JETZT wäre aber der richtige Zeitpunkt das durchaus hoffnungsvolle Team einem PROFI mit taktischem Verständnis und professionellem Verhalten gegenüber den Spielern zu übergeben.

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