"Brutstätte für Armut"

16. Oktober 2009 07:07
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    Foto: standard/newald

    Eine eigene Sozialversicherung für Migranten sei keine Maßnahme zur Armutsbekämpfung - eher im Gegenteil, es handle sich dabei um einen "Armutserzeuger", sagt Martin Schenk.

Sozialexperte Martin Schenk kritisiert FP-Forderungen zur Armutsbekämpfung: "Apartheid-ähnliche Züge"

Die FPÖ hat am Donnerstag im Rahmen der Nationalratssondersitzung Maßnahmen vorgestellt, mit denen sie Armut und Arbeitslosigkeit bekämpfen will. Unter anderem wollen die Blauen "aus Gründen der Kostenwahrheit" eine eigene Sozialversicherung für Nicht-EU-Bürger schaffen.

Scharfe Kritik daran kommt von Martin Schenk, Sozialexperte der Armutskonferenz. Eine eigene Sozialversicherung für Migranten sei keine Maßnahme zur Armutsbekämpfung - eher im Gegenteil, es handle sich dabei regelrecht um einen "Armutserzeuger", sagt er im Gespräch mit derStandard.at. Mit zwei unterschiedlichen Versicherungen würde ein "soziales Kastensystem" geschaffen, das "Apartheid-ähnliche Züge" habe. Es sei gewissermaßen eine "Brutstätte für Armut", so Schenk. Die Migranten würden diskriminiert, ihnen würde der Aufstieg verweigert und das fördere Armut.

"FPÖ stärker entgegentreten"

Kritisiert werden von Schenk auch die Regierungsparteien, die seiner Meinung nach der FPÖ zu wenig entgegentreten. Die FPÖ erhöhe in ihren Forderungen in der Migrationspolitik ständig die Dosis. "Anstatt die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen, werden sie von den Großparteien nur nachgeplappert", so Schenk.

In Sachen Armutsbekämpfung ortet Schenk nach wie vor "Probleme und Lücken". Er bezeichnet das Sozialhilfesystem eher als Fürsorgesystem. Daran ändere auch die bedarfsorientierte Mindestsicherung nichts. Ein Wermutstropfen sei auch, dass das Bildungssystem eher "durchschnittlich aufgestellt" ist. Und schließlich würde eine gute Ausbildung die Chance auf bessere Jobs erhöhen, was wiederum die Armut senken würde. (Rosa Winkler-Hermaden, derStandard.at, 15.10.2009)

Kommentar posten
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Wild Tigres
27.10.2009 16:23
der otto? schenk

ist wohl mehr politiker als experte ...

sag mir alles
25.10.2009 15:01
armut ist gut

armut läst sich leichter lenken, darum gibt es auch die christlichen parteien um die armut zu forcieren.

ordy
20.10.2009 07:00

Halten wir fest:
Ausländer versinken in Armut und Elend, wenn sie nicht mehr mit ihrem Nettobeitrag das Sozialversicherungssystem der Inländer stützen.

Das ist linke Logik. Nobelpreisverdächtig?

Tschuri Cazzino
 
23.10.2009 00:12
Wo lesen Sie diese Logik heraus. Im Artikel, zu dem Sie posten,

ist davon jedenfalls nichts zu lesen, und ich zweifle daran, dass es ausserhalb Ihrer Schädeldecke überhaupt Anhaltspunkte dafür gibt.

a b4
21.10.2009 11:27
Köstlich! Dazu (und zu Herrn Schenk) ja auch:

http://www.andreas-unterberger.at/2009/10/p... ns-traume/

Albert Kora
23.10.2009 16:10
versteh ich nicht

was hat der unterberger text mit dem was herr schenk hier sagt zu tun? und wo sagt schenk was zu kindern? ich versteh das nicht. viel postings gehen nach dem motto: hauptsach schimpfen und irgendwas sagen, wenn man keine argumente hat.

Lord of Dawn
23.10.2009 12:11
Themenverfehlung

Wenn Herr Unterberger die Ausgleichszulage als "Gratis-Pension" bezeichnet, wird recht schnell klar, welcher überaus zynischen und unsozialen Gesinnung dieser Herr ist.

MarioV
19.10.2009 11:22

Was Strache nützt, ist die Hilflosigkeit seiner politischen Gegner, die offenbar den Treueeid geschworen haben, jeden aufgelegten Elfer zu verschießen.
Warum greifen sie nicht den Vorschlag auf und zeigen auf, was die Konsequenz wäre:
Nämlich das aufgrund der Selbstverwaltung die Ausländer dann eine eigene Interessensvertretung bekommen würden, eine Art Ausländerkammer.
Ob Strache das schmecken würde?
Aber zum Glück für ihn werden die Anderen diesen Elfer verschießen, genauso wie alle künftigen auch.

Stef Hoche
19.10.2009 09:18
bin

dafür, daß jede berufsgruppe eine eigene sozialversicherung bekommt. wieso sollte ich für die ganzen proleten einzahlen, die es nicht schaffen einen gescheiten job zu bekommen... anstatt anständig zu arbeiten, laufen die lieber an die tankstelle, bestellen drei bier und schimpfen über andere menschen...

MarioV
19.10.2009 08:29

Die Frage ob Ausländer mehr ins System einzahlen oder herausbekommen ist in Wahrheit seriös unbeantwortbar.
Denn niemand hat die Zahlen, die für so eine Berechnung notwendig wären.
Mal ein Beispiel: Ausländer zahlen Pensionsbeiträge, erwerben aber auf der anderen Seite damit auch zukünftige Pensionsansprüche.
Wer will hier seriös gegenrechnen?

Wild Tigres
27.10.2009 16:19
wir brauchen das lebenslange

transferkonto :)

Eigeier
18.10.2009 16:33
Definitionsfrage

Die Stossrichtung der FP-Initiative ist klar -keine Finanzierung von Immigranten, welche zu einer islamischen Mehrheit in Europa beitragen.
Integration und der Wille, in einer demokratischen, aufgeklärten Gesellschaft zu leben, sollten aber bei der Zuordnung eine Rolle spielen -ab wann jemand "dazu gehört" sollte definiert sein.
Weiters ist die Idee von "Asyl" -entstanden in den Wirren des 1.Weltkriegs schlichtwegs überholt und unrealistisch. Es gibt kaum Länder ohne Überwachung, Gesinnungs- und Polizeiterror (Eine Deutsche afghanischer Abstammung wurde in den USA als Asylantin anerkannt...)
Immigrationsoffenheit ist bei dieser Arbeitslosigkeit und an der Schwelle massiver Wanderungen (Klimakatastrophen) kultureller Selbstmord.

Albert Kora
18.10.2009 19:06
mit ausgrenzung integration schaffen

die stossrichtung ist klar: es geht um ein kastensystem, das niemand hilft, außer den hetzern. ausgrenzung verschärft armut und ist das gegenteil von integration. mit segregation soll also integration geschaffen werden, lieb.

1 + 1 = optimale Kassen
18.10.2009 13:21
Die Sache ist doch ganz einfach. Asylwerber Ja. Aber keinerlei finanzielle und materielle Grundversorgung

Siehe da. Es kommt niemand. In vielen Ländern bereits standard können nur jene das Land langfristig betreten welche sich selbst versorgen können.

Kein Österreicher und keine Österreicherin bekommt ALG bzw. Sozialhilfe wenn sie keine Mindestversicherungszeiten vorweisen können bzw. wenn, und das ist Grotesk, das Haushaltseinkommen höher liegt. Österreicher haben also keinen Anspruch auf Grundversorgung, Asylwerber schon

Albert Kora
18.10.2009 19:02
sozialhilfe ist fürsorgeleistung

sie haben keine ahnung spielen hier aber den großen auskenner.
sozailhilee gibts auch ohne versicherungsszeit, ist eine sog. fürsorgeleistung. aslywerber bekommen ein dach übern kopf und was zu essen, sonst nix.
mieser hetzer!

LT81
18.10.2009 16:01
die frage ist da aber schon...

wenn man sie nicht versorgt, sie nicht arbeiten gehen dürfen, wie sollens dann durchkommen? spielt das nicht ein wenig dann wieder in die richtung: Asylwerber=Drogendealer oder Straftäter? Ein Mensch der aus einem Land kommt wo er z.b verfolgt wird, soll also in Österreich bleiben dürfen, nicht arbeiten dürfen und gleichzeitig keine Unterstützung bekommen? da bleiben dann nicht viele Möglichkeiten übrig, würde mir wo anders genauso gehen. Hab ich das richtig verstanden? Vielleicht meinen sie ja eher die Zuwanderung und nicht Asyl?

Ansonsten bin ich ihrer Meinung. Hab selbst nach der Uni nicht gleich einen Job gefunden, war nicht sehr fein ohne Geld, Versicherung...

1 + 1 = optimale Kassen
18.10.2009 17:21
Warum setzte die SPÖ, ÖVP samt Grüne das 2 Kassen System nicht durch. Die FPÖ würde alle Wahlen verlieren weil sie entzaubert wäre. Dem ist aber nicht so. Das Gegenteil ist der Fall. SP u. Grüne wurden entzaubert

sognidgscheit
 
19.10.2009 06:06
Vieleicht

Weil SPÖVP und Grüne nicht nur aus Dödeln bestehen und diese Leutchen an guten tagen, von halb 11 bis 16 Uhr, etwas Verantwortung für unser Land übernehmen.
Während die Triefnasen von der FPÖ bei einem wohlverdienten Bier in der örtlichen Tankstelle Brandreden halten darüber wie sie unser schönes Heimatland regieren würden wenn man sie doch nur endlich lassen würde...

LT81
18.10.2009 21:55
sie wollten wenn sie...

antworten auf die aussage eingehen sonst hat das wenig sinn. ich sehe nämlich keine zusammenhang zwischen meinem statement und ihrer antwort.

Scriff
18.10.2009 13:53

österreicher müssen auch nicht aus ihrem heimatland flüchten, weil sie dort ständig angst vor dem tod haben müssen, oder??

geheimrat
18.10.2009 16:34
Ja die Armen

müssen um die halbe Welt flüchten um der Verfolgung zu entgehen. Kaum sind sie in ein anderes Land geflüchtet, werden sie schon wieder verfolgt und müssen weiter flüchten. Nach vielen, vielen Ländern, wo sie überall verfolgt wurden, kommen sie endlich nach Ö. Hier hat die Verfolgung ein Ende, sie müssen nicht mehr um ihr Leben fürchten, werden rundumversorgt, stellen sofort Forderungen und sind trotzdem unzufrieden. Furchtbares Schicksal!

Wild Tigres
27.10.2009 16:21
geni

al :)

1 + 1 = optimale Kassen
18.10.2009 14:39
Wir könnten auch nirgend wo hin weil wir nirgens Grundversorgung bekämen. Wir Österreicher wären wehrhaft und würden diese Probleme im eigenen Land regeln. Nicht davonlaufen

Scriff
18.10.2009 20:38

ich wünsch ihnen, dass sie nur einmal eine woche ihres lebens in einer kriegsregion verbringen... dann hören sie vielleicht endlich auf solch schwachsinn von sich zu geben!

sognidgscheit
 
19.10.2009 06:08

Versuchen sie es mit Argumenten?
Hat das mal funktioniert?

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