Chance für Medizinerinnen

16. Oktober 2009, 14:02
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Nachhaltiges Networking: Helene-Wastl-Programm in Innsbruck geht in die vierte Runde

Innsbruck - Neunzehn Wissenschafterinnen der Medizinischen Universität Innsbruck konnten sich in diesem Jahr für das von Professorin Margarethe Hochleitner initiierte Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm qualifizieren und werden ab nun ein Jahr lang in einem einzigartigen Mentoring von einer erfahrenen, weiblichen Führungskraft ein Jahr lang beratend begleitet. Diese "eins zu eins"-Betreuung ist neben der Same Gender Konzeption ein Unikum des Innsbrucker Medizin Mentoring-Programms.

Das Mentoring-Programm richtet sich primär an besonders ambitionierte und engagierte Ärztinnen in Facharztausbildung, Post-docs, PhD's und Habilitandinnen mit Interesse an einer akademischen Karriere. Die Mentees schließen eine Zielvereinbarung mit einer renommierten Mentorin der MUI für ein Jahr und können an laufbahnrelevanten Seminaren und Veranstaltungen teilnehmen.

Horizontale und vertikale Vernetzung, strategisches Wissen sowie die persönliche Laufbahnplanung der Mentees stehen im Zentrum der Mentoring-Partnerschaften, die im Herbst 2009 beginnen und zwei Semester dauern.

Abschluss der dritten Mentoring-Runde

Im November findet der dritte Mentoring-Durchgang mit einer feierlichen Veranstaltung seinen offiziellen Abschluss, bei der auch wieder erste Evaluierungsergebnisse vorgestellt und die Teilnahmezertifikate an die Mentees verliehen werden. Im Anschluss wird für alle bisherigen Teilnehmerinnen ein gemeinsames Netzwerktreffen des Helene Wastl Alumni Clubs organisiert. Zielsetzung des Helene Wastl Clubs, der inzwischen bereits fast 70 hochkompetente Wissenschafterinnen unter seinem Dach vereint, ist, die entstandenen Netzwerke aller bisherigen Teilnehmerinnen nachhaltig zu pflegen und diesen auch als Expertinnenpool zu nutzen. (red)

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