Wintereinbruch fordert vier Todesopfer

15. Oktober 2009, 16:31
posten

Fast 300.000 Haushalte sind ohne Strom

Warschau - Nach dem Wintereinbruch mit starken Schneefällen und Orkanböen sind in Polen bisher vier Menschen erfroren, hundertausende mussten weiter ohne Strom auskommen. Im Winterkurort Zakopane wurde ein 54-Jähriger tot im Wald gefunden. In Gron in der Tatra wurde im Schnee die Leiche eines 33-Jährigen entdeckt. Im Bezirk Malopolska im Süden gab es zwei weitere Kältetote.

Besonders betroffen von den Stromausfällen war die Region um Krakau im Süden des Landes, wo mehr als 180.000 Haushalte keine Elektrizität hatten. Im Zentralpolen waren etwa 100.000 Familien ohne Strom.

An der Grenze zur Ukraine waren mehrere Ortschaften, unter anderem Czarna, Cisna und Wetlina, von der Außenwelt abgeschnitten. Die Einwohner und mehrere Dutzend Touristen mussten ohne Strom und Wasser auskommen, auch die Telefonleitungen waren unterbrochen. Viele Strommasten waren am Mittwoch unter den Schneemassen zusammengebrochen oder von umgestürzten Bäumen beschädigt worden. In weiten Teilen des Landes, unter anderem in Niederschlesien, behinderten Schnee und Glätte den Verkehr. In Zakopane lagen 58 Zentimeter Schnee. (APA)

Share if you care.