Bloomberg-Konzern kauft Magazin "BusinessWeek"

14. Oktober 2009, 11:01
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Das Traditionsblatt aus dem Verlagskonzern McGraw-Hill kämpft angesichts der Werbe- und Medienkrise mit schweren Einbußen

Der US-Finanzdatenkonzern Bloomberg übernimmt das amerikanische Wirtschaftsmagazin "BusinessWeek". Das Traditionsblatt aus dem Verlagskonzern McGraw-Hill kämpft angesichts der Werbe- und Medienkrise mit schweren Einbußen. Zum Kaufpreis für das Wochenmagazin machte Bloomberg in einer Mitteilung vom Dienstagabend (Ortszeit) in New York keine Angaben.

Der Bloomberg-Konzern verdient sein Geld mit Daten und Nachrichten für die Finanzbranche. Gründer Michael Bloomberg ist Bürgermeister von New York. Er wurde mit seinem Unternehmen zu einem der reichsten US-Bürger, hat sich aber derzeit aus dem Alltagsgeschäft zurückgezogen.

"BusinessWeek" sieht sich selbst mit weltweit gut 4,7 Millionen Lesern in 140 Ländern als Marktführer unter den Wirtschaftsmagazinen. Die Auflage lag nach Branchendaten zuletzt bei gut 920.000. Das 1929 gegründete Blatt beschäftigt nach früheren Angaben 190 redaktionelle Mitarbeiter. (APA)

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