Forschung nach Marktbedürfnissen

13. Oktober 2009, 19:49
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Case ist eines von vierzehn Projekten, die nach der ersten Ausschreibung des Programms Research Studios Austria im vergangenen Jahr eine Förderzusage erhielten. Auch die anderen beschäftigen sich mit aktuellen Fragen der Technologieentwicklung und richten sich nach Marktbedürfnissen: Wie kann man Embedded Systems, die in Autos oder Flugzeugen längst zum Standard gehören, optimieren? Wie soll man Hochleistungswerkstoffe herstellen? Wie lassen sich chemische Sensoren für die Umweltanalytik bestmöglich herstellen?

Von den bisherigen fünf Research Studios, die unter dem Dach der Austrian Research Centers Seibersdorf (heute Austrian Institute of Technology, AIT) gegründet wurden und aus dem Bereich IT und Kommunikationstechnologie kommen, wurden allerdings nur zwei in dieses von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelte Förderprogramm aufgenommen: Das Studio "Pervasive Computing", in dem die Integration von Mini-Rechnern in den Alltag thematisiert wird, und "Digital Memoring Enegineering", dessen Mitarbeiter sich der Digitalisierung von Kulturerbe verschrieben haben.

Vier der fünf bisherigen Studios bilden eine eigene Gesellschaft. Wer nun eine Förderzusage erhielt, wird nicht unbedingt in diese Research-Studios-Austria-Gesellschaft eingegliedert. Die genehmigte Förderung betrug neun Mio. Euro. Das Programm wurde im Wirtschaftsministerium entwickelt. (pi/DER STANDARD, Printausgabe, 14.10.2009)

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