#137: Kinopioniere

13. Oktober 2009, 15:49
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„Heimische Filmpioniere arbeiteten nicht zuletzt einer Lockerung der Sitten zu, die Österreich sicher nicht geschadet hat.“ (Bert Rebhandl)

Rund um den vollständig erhaltenen Krimi „Frauenehre" von Georg Kundert sind hier eine Reihe von kurzen Filmen und Fragmenten aus dem Schaffen der österreichischen Filmpioniere zwischen 1908 und 1918 versammelt: Ein frivoles Stück wie DAS EITLE STUBENMÄDCHEN zeigt, dass das frühe Kino freizügiger war, als vielfach angenommen wird; ein Melodram wie DIE ZIRKUSGRÄFIN führt vor, welche Vorstellungen von Exotik es in diesen Jahren gab; der heitere Propagandafilm WIEN IM KRIEG macht den Ersten Weltkrieg erträglich, vor allem für die „modernen Weanamadeln"; und die Anzengruber-Verfilmung EIN DOPPELSELBSTMORD sucht nach Auswegen aus der patriarchalischen Verhärtung. Für diese DVD hat Florian C. Reithner einen neuen Soundtrack voller Zeitbezüge erstellt.

Regie: Johann Schwarzer, Felix Dörmann, Hans Otto Löwenstein, Josef Zeitlinger & Rudolf J. Walter, Fritz Freisler & Heinz Hanus, Jakob Fleck & Louise Kolm, Georg Kundert

www.filmarchiv.at


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