IKT-Krise: Kleinere Dienstleister profitieren

13. Oktober 2009, 13:10
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bit-Studio: "Flexibilität und persönliche Betreuung garantieren Erfolg"

Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch den IKT-Sektor erfasst hat, bietet gerade kleineren und mittleren Unternehmen Chancen zur erfolgreichen Marktpositionierung. Zu diesem Schluss kam der österreichische IKT-Dienstleister bit-Studio gestern, Montag, anlässlich einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Moderne IT-Infrastrukturen im öffentlichen Sektor" in Eisenstadt. "Jedes Geschäft basiert auf menschlichen Komponenten wie Seriosität, Loyalität und Vertrauen. Gerade in der Krise spielen diese Grundvoraussetzungen eine wichtige Rolle für den Geschäftserfolg", erklärt bit-Studio-Geschäftsführer Stefan Dick im Gespräch mit pressetext.

"Von den langjährigen Kooperationen profitieren schließlich auch alle Kunden"

Im Gegensatz zu großen Konzernen könne man als kleinerer Anbieter weitaus flexibler agieren. Und auch die persönliche Betreuung und Beratung spiele in Krisenzeiten eine wichtige Rolle, pflichtet Peter Dunkl, bit-Studio-Vertriebsleiter in Wien, bei. "Um als IKT-Dienstleister konkurrenzfähig zu sein, müssen natürlich die Kontakte zu den großen Hardware- und Software-Herstellern stimmen. Von den langjährigen Kooperationen profitieren schließlich auch alle Kunden", sieht bit-Studio-Geschäftsführer Dick auch in diesem Punkt keinen Nachteil für kleinere Unternehmen.

Das 1988 gegründete Unternehmen beschäftigt aktuell 15 Mitarbeiter an den Standorten Eisenstadt und Wien. Schwerpunkt der Firmentätigkeit ist der öffentliche Sektor. Neben der burgenländischen Landesregierung fungiert etwa auch das Bundesministerium für Inneres (BM.I) als Kunde.

"Die Parameter für eine moderne IT-Infrastruktur sind in der Privatwirtschaft wie im öffentlichen Sektor nahezu identisch. Auf der einen Seite geht es darum, die Systeme technologisch anzupassen, um den kontinuierlich wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Auf der anderen Seite geht es im Bereich Hardware-Konsolidierung - Stichwort Virtualisierung - naturgemäß aber auch um Kostenoptimierung", erklärt Wolfgang Müller, Abteilungsleiter IT-Infrastruktur und -Betrieb im BM.I, gegenüber pressetext. Anders als in marktwirtschaftlich agierenden Unternehmen fehle dem IT-Leiter im öffentlichen Sektor allerdings das Argument der Preisgestaltung.

Rund um die Uhr

"Unsere Aufgabe ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr ein funktionierendes System zur Verfügung zu stellen. Im Gegensatz zu Unternehmen im freien Markt können wir diese Serviceleistung jedoch nicht verrechnen", sagt Müller. Folglich könne man also als IT-Leiter im öffentlichen Sektor auch nicht argumentieren, durch diese oder jene Investition profitiere das Unternehmen etwa von größeren Margen. Die Optimierungseffekte würden vielmehr indirekt zum Tragen kommen, so Müller. Die Größenordnungen im öffentlichen Sektor sind allerdings gewaltig. Allein die Infrastruktur des BM.I umfasst derzeit 740 Server und 17.000 PC-Arbeitsplätze an rund 1.000 Dienststellen österreichweit. (pte)

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