Vier Tote bei Regenstürmen

13. Oktober 2009, 09:14
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Windböen von bis zu 90 Stundenkilometer - Zahlreiche Verletzte

Nach ungewöhnlich warmem Wetter in den vergangenen Wochen waren am Montag über weite Teilen Italiens Unwetter hereingebrochen. Windböen von bis zu 90 Stundenkilometern sorgte im ganzen Land für Verkehrsprobleme. So kam es auf der Adria-Autobahn A14 südlich von Pescara zu erheblichen Behinderungen durch umgestürzte Bäume und Laternenpfähle.

Bei schweren Herbststürmen mit heftigen Orkanböen und starkem Regen sind in Italien vier Menschen ums Leben gekommen. Zahlreche Menschen wurden durch herabfallende Äste verletzt.

In Norditalien starb ein 53-jähriger Krankenpfleger, als er beim Kite-Surfen auf dem Gardasee von den heftigen Winden überrascht wurde. In der Nähe von Udine erlitt ein 59-jähriger Ladenbesitzer einen Herzinfarkt, als er wegen des Unwetters sein Geschäft verbarrikadieren wollte.

Auch in den mittelitalienischen Abruzzen kam es zu Verletzten. Eine Frau wurde dort von herabfallenden Gerüstteilen verletzt.

In der Nähe von Rom wurde eine 19-jährige Frau in ihrem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen. Ein Mann sei von einem umstürzenden Silo erschlagen worden. (APA)

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