Nach "Washington Post"-Bericht

Pentagon dementiert zusätzliche Afghanistan-Truppen

13. Oktober 2009, 21:44

Sprecher: Gesamtkontingent umfasste stille Verstärkung schon

Washington - Das US-Verteidigungsministerium hat einen Bericht der "Washington Post" dementiert, wonach US-Präsident Barack Obama ohne Vorankündigung deutlich mehr zusätzliche Truppen nach Afghanistan schickt als bislang bekannt. Ein Pentagon-Sprecher sagte am Dienstag in Washington, es sei schon immer von 68.000 bis Jahresende in Afghanistan stationierten Soldaten die Rede gewesen und darin seien die von der "Washington Post" angesprochenen zusätzlichen 13.000 Soldaten enthalten gewesen.

"Nichts hat gefehlt. Nichts wurde verheimlicht", sagte der Sprecher. Außerdem sei die Hälfte der 13.000 Soldaten noch von Obamas Vorgänger George W. Bush bewilligt worden.

Die "Washington Post" hatte auf ihrer Internetseite am späten Montagabend (Ortszeit) unter Berufung auf Pentagonkreise berichtete, Obama habe neben der im März angekündigten Aufstockung um 21.000 Soldaten die Entsendung von weiteren 13.000 Mann genehmigt. Der US-Präsident habe die Aufstockung auf insgesamt 34.000 Soldaten bewilligt, aber nur die 21.000 zusätzlichen Soldaten seien per Pressemitteilung angekündigt worden. Bei den zusätzlichen Truppen handelt es sich dem Bericht zufolge vor allem um unterstützende Einheiten wie Ingenieure, Geheimdienstexperten, Militärpolizisten und Sanitäter.

Das Weiße Haus und das Pentagon haben in der Vergangenheit häufig größere Truppenverlegungen verschwiegen. Obamas Vorgänger George W. Bush nannte bei einer Truppenaufstockung im Irak nur die 20.000 Soldaten der Kampftruppen und sparte die rund 8000 Soldaten unterstützender Einheiten aus. (APA)

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manfred maier
20
14.10.2009, 14:17
wievielmacht hat ein us präsidentfaktisch?

...er "regiert" in einem zwei pareien system, in welchemauch mancher demokrat als rechtsaussen durchgehen würde, in einem land, in welchem die macht vor allem von lobbyisten, der wall street,der waffenindustrie und den multis ausgeht.
-ein "gesundheitssystem" - welches der kommunistischen planwirtschaft gleicht und durch jeden mangel an konkurrenz glänzt?
-honduras - die us "bananenfabrik" (und folterschule)will den mindestlohn erhöhen?
-militärs, denen der wunsch nach weiterer eskalation nicht erfüllt wird?
wohin das auge blickt......ankündigungen,ankündigungen,lauwarme luft.
obama ist zu bedauern...obwohlihm sicher bewusst war, auf was er sich einlässt.

sdf sdfs
01
14.10.2009, 10:05
Zu früh gelobt

Also doch die alte Bush Politik des Tarnens und Täuschens.

Snieftaps
43
13.10.2009, 19:43
Jeder Afhane,

jeder Entwicklungshelfer, jeder Soldat in Afghanistan mit denen ich redete (und ich redete mit einigen) will mehr Truppen. Die Mini-Brigade, die Afghanistan derzeit besetzt, ist im Dauer-Kampfeinsatz, um das Wiedererstarken der Taliban einzudaemmen. Der Kampf um die "Hearts and Minds", das Bauen von Schulen, Wasserleitungen, Spitaelern ist unmoeglich, weil der Erhalt der Sicherheit alleine die Truppenkapazitaeten ausschoepft. Sarah Chayes (erst fuer NPR in der Grenzregion, betreibt jetzt ein Entwicklungsprojekt in Kandahar) forderte, wie die Meisten, bereits vor der Wahl eine Verdopplung der Praesenz.
Aber hier natuerlich das altbekannte Gekreische: Obama will Afghanistan kolonisieren! Und alle umbringen! und ueberhaupt und sowieso! lauft!

Der Alte vom Berge
00
14.10.2009, 13:34
Noch bevor der Tag anfangt,...

...hat schon Wer nach mehr Truppen verlangt. In der Tat überbieten sich derzeit Premiereminister und/oder NATO-Würdenträger, Präsidenten von Staaten sowie andere construierte Persönlichkeiten welche ihre Daseinsberechtigung entweder durch die Umgestaltung der NATO zum globalen Präventivschlaginstrument oder der Tatsache ableiten das die Fähigkeit einer Gesellschaft Krieg zu führen auch nach 400.000 Jahren Entwicklung noch Anerkennung sowie gesteigerte Aktzeptanz der Masse entgegengebracht wird. Truppenaufstockung war und ist ebensowenig wie "Winning Hearts and Minds" Projekte keine geeignete Strategie asymetrisch auftretende Combatanten die Stirn zu bieten,die präsenz ausländischer Truppen festigt die Position der "Taleban" im Land. ^^

Der Alte vom Berge
00
14.10.2009, 14:15
Jede Dialogstrategie...

...welche durch Einbindung Nachhaltigkeit und Einflussnahme als Zielsetzung hat ist der derzeitigen Handhabung Vorzuziehen. ^^

sdf sdfs
00
14.10.2009, 10:18
Ach, ist unmöglich

Weil in den 8 Jahren seit zwei Jahren wieder mehr gekämpft wird.

zimbo
 
10
14.10.2009, 09:05
Sarah Chayes, Sprachroher der Nato ?

zimbo
 
01
14.10.2009, 09:02
Jeder Afghane ?

Da sind wohl nicht die dabei, die auf die Besatzer das Feuer eröffnen.
Vielleicht haben sie immer nur mit dem Anhang der Marionettenregierung geplaudert ?

Snieftaps
00
14.10.2009, 19:27
ach,

sie meinen also, die bevoelkerung zieht taliban-dominanz der nato vor. interessant. mit wem haben sie denn so geplaudert? die weltverbesserer im standard-forum?

rote sonne
15
13.10.2009, 21:03
eigentlich

sollte es aber nicht darum gehen, was (ausländische) entwicklungshelfer oder soldaten in afghanistan wollen, sondern darum, was das volk will... und das afghanische volk will KEINE ausländischen truppen, die ein korruptes system stützen und bislang nichts zur verbesserung der lebensbedingungen beitragen konnten ...
warum hat der westen in den jahren 1996-2001 nichts gegen die talibanherrschaft unternommen??? es scheint, dass man demokratie, frauenrechte etc. immer erst dann entdeckt, wenn sie nützlich sind um die eigenen - weniger hehren - ökonomischen und militärischen interessen zu verschleiern

zimbo
 
01
14.10.2009, 09:17
Frauenrechte ?

Deshalb gibts chinesische Zwangsprostituierte in der US-Botschaft zum Schutz der afghanischen Frau.

http://derstandard.at/fs/125277... fghanistan

Hulgo Wudowidowitz
13
13.10.2009, 19:37
Obama: "Yes we can (euch verarschen)!"

das ist fix
20
13.10.2009, 19:27

Afghanistan ist ein "lost country", man kann nur versuchen zu verhindern, dass sich das dort herrschende Chaos ausweitet.

Dr Mabuse
00
13.10.2009, 21:34
seit wann eigentlich?

seit den engländern?
seit den russen?
...oder erst seit den amis?

...und wen das "warum?" interessiert, der guckt hier:
http://tinyurl.com/yhmbd62

der mann kenn sich aus, ist ja schliesslich obama-"berater"...

das ist fix
01
13.10.2009, 19:21


13.000 zusätzliche US-Soldaten nach Afghanistan - und dafür bekommt Obama den FRIEDENS-Nobelpreis?

Drexau
27
13.10.2009, 18:38
und diesem kerl geben sie auch noch

den friedensnobelpreis.

was ist mit dieser welt los, verdammt noch einmal?!

Dr Mabuse
01
13.10.2009, 21:27
die antwort auf ihre frage

...ist eine verschwörungstheorie :O

Dr Mabuse
00
13.10.2009, 21:30
mit 3 Buchstaben...

radikal
11
13.10.2009, 19:36
der "amtierende träger des friedensnobelpreises"

macht dem preisbegründer alle ehre

er läßt es ordentlich krachen

es ist zwar nicht dynamit
aber ordentlich krawumm
macht es auch

mistvieh666
 
20
13.10.2009, 18:36

vor 150 jahren haette man hier nicht mit linken sondern mit irgendeinem erzchristlichen verein diskutiert.
der einzige unterschied:
die haetten wenigstens die bibel gelesen, lesen linke eigentlich noch ab und zu marx?

Student der Magie
01
13.10.2009, 23:06
na ja, wenigstens die Bibel gelesen:

ich musste das einmal wirklich machen, und da drinnen wimmelt es von quasi "gerechtfertigtem" Völkermord...( Moses lies zB das halbe - ungläubige - Volk abschlachten, uvm)
aber wenns "Gott" will, wird es schon in Ordnung sein;(
Seitenlang, wer sich mit wem gepaart hat, Seitenweise vom Töten, auch von sogenannten Gerechtem, schauderlich, wenn man als Kind gezwungen wird sowas zu lesen;(
friedlich geht es da jedenfalls nicht zu ;)

Haunebu11
12
13.10.2009, 18:15
Lorelei Sonnenschein
37
13.10.2009, 18:04
13000 Soldaten mehr

...na da steht ja jetzt einem Frieden nichts mehr im Wege! ;-)
Friedensnobelpreis für den amerik. Präsidenten...beinahe zum Lachen, ist es aber leider nicht, da unsere amerikanischen Brüder unberechtigerweise Länder angreifen, besetzten und Menschen töten und sich Retter schimpfen!

natoll
32
13.10.2009, 18:08

ghupft wie ghatscht.

würden sie abziehen und das land sich selbst überlassen, ginge die suderei genauso weiter. es ist wie immer, wer was macht, wird kritisiert. wer nix macht, kritisiert.

Arnold Hau
02
13.10.2009, 20:32
Natürlich

Krieg, Frieden, alles das selbe. Da kann man ja quasi nur alles falsch machen.

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