China untersagt Auslandsinvestitionen in Online-Spiele-Markt

12. Oktober 2009, 14:35
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Auch Vereinbarungen nicht erlaubt

China will die Kontrollen in der virtuellen Welt ausweiten und hat ausländische Investitionen in seinen lukrativen Online-Spiele-Markt untersagt. In einem am Montag bekanntgewordenen Rundschreiben verbot das Presse- und Verlagsamt GAPP ausländische Beteiligungen in Form von Joint Ventures, Unternehmen und Kooperationen. Auch eine indirekte Beeinflussung des Marktes über Vereinbarungen und technologische Unterstützung sei nicht erlaubt.

3,5 bis 4 Mrd. Dollar

Der Online-Spiele-Markt von China gehört zu den weltweit am schnellsten wachsenden Märkte. GAPP erwartet nach eigenen Angaben, dass die Verkäufe dieses Jahr um 30 bis 50 Prozent auf 3,5 bis 4 Mrd. Dollar (2,4 bis 2,7 Mrd. Euro) zulegen. (APA/Reuters)

 

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