Hahn soll Studiengebühren nachzahlen

12. Oktober 2009, 10:46
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Facebook-Gruppe formiert sich gegen Studiengebühren

Studiengebühren ja oder nein? Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat mit seinen Befürchtungen, dass die österreichischen Unis überrannt werden und mit seiner neuerlichen Forderung nach Studiengebühren die Diskussion wieder angeheizt. Im Internet jedenfalls formierte sich schon eine Fraktion dagegen: "Gio Hahn soll für seine 11 Jahre Studium Studiengebühren nachzahlen!" heißt die Facebook-Gruppe eines Grazer Studenten, die mittlerweile 74 Mitglieder zählt - Tendenz steigend.

Die Beschreibung: "Selektionsminister Johannes "Gio" Hahn hat 11 Jahre für eine in jeder Hinsicht fragwürdige Dissertation gebraucht. Da er nun Studierende wie sich selbst von den Unis fernhalten möchte, wäre es nur recht und billig, ginge er mit gutem Beispiel voran."

Verantwortlich dafür zeichnet ein Blogger, der auch in seinem Blog "Feuerhaken" Stimmung gegen Studiengebühren schürt. 

Aus dem Büro von Wissenschaftsminister Johannes Hahn gibt es vorerst noch keinen Kommentar: "Wir kennen die Seite nicht", sagt sein Pressesprecher auf derStandard.at-Anfrage. (Marijana Miljkovic, derStandard.at, 12. Oktober 2009)

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