Meine Revolution

11. Oktober 2009, 19:30

Wie ich Alexander Dubcek am Weg aufs Klo umrannte - und andere Erinnerungen aus dem Wendejahr 1989

Wir haben uns daran gewöhnt, dass es auch im Osten Meinungsfreiheit und Demokratie gibt, dass man überall hinreisen kann und Europa nicht mehr von einer Blockgrenze geteilt wird. Da wird leicht vergessen: 1989, das war eines jener seltenen Jahre, in der die Geschichte einen neuen Weg einschlägt. Was waren das für Wochen des Freiheitspathos! Als in Berlin die Mauer fiel griff ich mir mein ganz persönliches Betontrumm als Erinnerung. In Prag rannte ich Alexander Dubcek beinahe um, als der seinen ersten öffentlichen Auftritt seit dem Prager Frühling hatte. Und ich hatte auch das Glück, dabei zu sein, als die Revolutionäre vom Sieg ihrer Revolution erfuhren. '89, das ist eines der großen Daten der Geschichte jüngeren Geschichte.

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Dieser Misik ist so was von peinlich

und was das schlimmste ist, er kann nicht schreiben.

Nein, meine Suppe ess ich nicht !

Ist der Typ auf dem russischen Ausweis nicht der Suppenkaspar vom Struwelpeter ? Ich könnte drauf schwören !

Cool jedenfalls, wie der Misik dem KGB das Fürchten gelehrt hat. Da musste das System ja hopps gehen.

Vaclav Klaus rules

zum glück nicht bei uns

sometimes :)

es ist zu hoffen,

wenn die leute endgültig die nase voll vom neoliberalen system haben, der umbruch auch so friedlich von statten geht und dennoch ein revolutionärer charakter in der luft liegt.

den Teufel mit dem Belzebub austreiben


weitermarschieren, "Wir sind das Volk"

sozialismus

und trotzdem war der apparatschik-sozialismus besser als das was wir heute haben.

das spießigste an der DDR waren die "wir sind das volk" und "deutschland einig vaterland"-demonstranten.

Misik war also auch ein Mauersprecht ... peinlich, peinlich. Und dann noch eine sowjetische Mütze irgendwo schwarz gekauft und dann noch ganz stolz drüber erzählen, wie man sich über nen bereits offenen Grenzübergang "schwindelte" ... wirklich ein großer Held dieser Misik ... peinlich, peinlich.

MISIK FOR PRESIDENT!

leider

kommt dieser vorschlag 20 jahre zu spät...

gratulation

erstes Misikvideo, das mich von vorn bis hinten überzeugt. Gut gemacht, persönlich und fesselnd über Ereignisse berichtet, die sonst nur schal im Gedächtnis ruhen.

an welchem tag genau...

wurde die mauer geöffnet?

'Die Berliner Mauer „fiel“ in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989, nach über 28 Jahren ihrer Existenz.'

Ein Tag den man niemals vergessen kann!

achja, 9.11, der Schicksalstag der Deutschen

http://de.wikipedia.org/wiki/9._N... schland%29

9.11.1918 - Novemberrevolution
9.11.1923 - Hitler-Ludendorff-Putsch
9.11.1938 - Reichskristallnacht
9.11.1989 - Mauerfall

die gröfaze dieser welt haben scheinbar einen faible für 9-11 (sogar an die datumsschreibweise angepasst). zufälle gibts...

1923 war ja in Bezugnahme auf 1918.

Was ist vom Umrennen des Dubcek geblieben?

Macht manchmal den Eindruck daß das wo Anrennen eine Erschütterung hinterließ;-)

Es sind halt immer nur vorläufige Siege die im Namen der Freiheit errungen werden.

Was 1989 in Europas Geschichte fast einzigartig macht, hat Evelin Finger in der Zeit vor einigen Wochen so wunderbar formuliert: "Ein unbewaffneter Mensch stellt sich einem bewaffneten entgegen und zwingt ihn zum Rückzug."

Diese unglaubliche Zivilcourage und Friedfertigkeit (mit Ausnahme Rumäniens) nur Wochen nach dem Massaker in Peking rührt mich bis heute. Und es bleibt eine tiefe Dankbarkeit gegenüber diesem großen Humanisten im Kreml der auf jegliche Gewalt verzichtete.

Und noch einen Satz (eines DDR-Bürgerrechtlers) habe ich hier im Hinterkopf: "Der politische Auftrag des Jahres 1989 ist nicht die Deutsche Einheit sondern die Einigung Europas"

auch einer, der sich nicht zu blöd war

ein stück mauer mitzuhmen (noch dazu, wo er nicht mal "betroffener" war)

wofür hätte man die mauer...

...auch noch brauchen sollen? ;)

Wir waren alle Betroffene!

Wir waren nicht alle Betroffene ... das sagen nur viele mit einem zu großen Ego.

oder diejenigen, deren Horizont nicht in Hainburg oder Lochau endet.

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