T-Mobile USA

Verheerender Datenverlust: "Bitte schalten Sie Ihr Handy nicht ab"

11. Oktober 2009 13:59
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    Foto: t-mobile

Daten der Sidekick-KundInnen offenbar vollständig verloren gegangen - Unter anderem Kontakte, Kalender und Fotos betroffen

Wohl nur all zu viele ComputerbenutzerInnen werden diese Situation kennen: Die lokale Festplatte gibt den Geist auf, das letzte Backup liegt viel zu lange zurück, als dass es wirklich sinnvolle Abhilfe bieten kann. Eine Situation, die wohl zurecht als "äußerst unangenehm" bezeichnet werden kann, dass ähnliches aber auch größeren Unternehmen passieren kann, demonstriert nun T-Mobile USA: Wie das Unternehmen in einer Aussendung eingesteht, sieht man sich mit einem verheerenden Server-Crash konfrontiert.

Verlust

Dieser hat zur Folge, dass sämtliche Daten der Sidekick-BenutzerInnen verloren gegangen sind, darunter etwa die Informationen über Kontakte, Kalender und Fotos. Derzeit arbeite man rund um die Uhr daran, das Service wieder herzustellen und versuche die Daten wiederherzustellen. Dabei fügt man allerdings gleich an, dass man nur wenig Hoffnung habe, das eine Wiederherstellung tatsächlich erfolgreich sein könnte.

Abwarten

Weitere Informationen will man am Montag veröffentlichen, bis dahin rät man den Sidekick-BenutzerInnen zu einer etwas ungewöhnlichen Maßnahme: Diese sollten auf keinen Fall ihr Gerät ausschalten und immer darauf achten, dass die Batterie nicht leer läuft, da sonst auch die Inhalte, die noch auf dem Gerät vorhanden sind, gelöscht würden. (red)

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inglorious_bastard
12.10.2009 19:22
Hat "online" eine "Deadline"?

Ich glaube dass sich vorallem in Rechenzentren viel wieder rückentwickeln wird. ODER besser - Ich hoffe es.
Man stelle sich eine virtuelle Serverlandschaft für 100 Clienten auf einer SAN vor:
Auch hier-Hauptproblem ist die Wiederherstellung an sich selbst, denn wenn man sich mal vorstellt wie lange es dauert 800 Terabyte wieder herzustellen....

~100 physikalische Server wären zwar teurer aber da stehen dann nicht 100 Clienten gleichzeitig. (Stichwort Image)

Denn wenn man die Daten 3 Tage nicht zu Verfügung hat,oder gleich einfach garnicht arbeiten kann weil virtuelle Maschinene nichtmehr funktionieren. Und wenn die wiederherstellung 3 tage dauert, ist das für viele gleichbedeutend mit einem Verlust.

hansb
12.10.2009 14:44
Cloud Computing !


Alle reden davon, viele träumen davon und hier sieht man, was diese Idee wirklich wert ist ...

erwin meier
12.10.2009 15:47

...aber nur wenn man den artikel nicht verstanden hat, und v.a. von c.c. keine ahnung hat.

Peter W1
 
13.10.2009 00:16

Dann erkläre ich es dir gerne genau. Wenn deine z.B. auf dem Google-Server gespeicherten Daten weg sind, sinds weg. So einfach ist das, weil ein externer die Verantwortung für deine Daten hat!

erwin meier
13.10.2009 00:46

die aussage "auf dem Google-Server" zeigt schon, wieviel sie von cloud computing verstehen...

NoComment
12.10.2009 13:15
MICROSOFT, nicht T-Mobile!!!!!

kriegt man hier zuviel von MS gesponsert oder warum schreibt man nicht, wer den dienst betreibt und wer die daten verloren hat? T-Mobile sicherlich nicht!!!!! sondern die firma "Danger", erfinder des sidekick, und seit 2008 im besitz von microsoft!

gaisbock
12.10.2009 12:08
und der letzte knipst das licht aus.

rick astley
12.10.2009 12:04

hatte ja noch nicht das zweifelhafte vergnügen für große datenmengen verantwortlich zu sein, aber beim freund/verwanten kommts ja auch schon manchmal vor: kennt ihr das gefühl das sich so schön blitzartig im rücken ausbreitet, rauf zack in den schädel und runter bis zum steißbein, wenn man weiß - so jetzt ist es passiert - jetzt ist wahrscheinlich alles im arsch. ich glaub in so einer dimension wie dort speibst als erstes einfach mal.

rudi rednose
12.10.2009 10:04
Soviel zu Web 2.0 und allen anderen Geschäftsideen, die

datensensible online-Dienste anbieten wollen. Murphys Law gilt nach wie vor. Ich träum ja immer wieder davon, dass es einmal das Finanzamt ereilt.

erwin meier
12.10.2009 15:50

so einfach ist die welt: ein problem -> alles ist in frage gestellt. sogar wenn das problem ein allerweltsproblem wie fehlendes backup ist. hauptsache wieder eine innovation, die man nicht versteht, kritisiert.

coder24
12.10.2009 08:51

A: Backup?
B: Feig!?
A: Nein. Also kein Backup! Des hat eh no immer funktioniert.
B: eben ...

*werkel*

A+B: Uuuups.

:-))

402
12.10.2009 13:57

Backups sind ja gut und schön, aber solang sie noch nie restored wurden, sinds eher ein psychologisches Pflaster.

mkt
12.10.2009 01:35

Gerüchteweise war man bei Danger gerade dabei die Daten auf ein neues SAN zu migrieren. Dabei dürfte es zu dem Datenverlust gekommen sein.
Bei so einer Aktion kein Backup zu haben ist allerdings extrem fahrlässig.

Lugh Nasad
12.10.2009 09:32

ja vollkommen richtig migration auf neue SAN ist der erste Schritt:

Macht vollständiges Backup und überprüft dieses nachher ob es auch einwandfrei gelaufen ist.

wenn backup fehler aufweist ist die migration sofort abzubrechen und der termin zu verschieben...

oder die haben inkrementell gesichert und das schon seit längerem und nie ihr backup auf einem testsystem restored um zu testen ob das eh klappt und vermutlich fehlen die ersten fullbackups um das inkrementel auch rücksichern zu können.

Ausgeflippter Lodenfreak
11.10.2009 20:44

Allen, die glauben, ein Datenverlust wäre so etwas außergewöhnliches bei großen Firmen, sei gesagt, dass diese Vorfälle immer mehr werden. Redundante Systeme und verlässliche Sicherungen und der Test davon kosten Geld und Aufwand. Niemand will das zahlen und das kommt auch nicht in die Angebote, da man sonst den Auftrag nicht bekommt.
Viele würden sich wundern was für wichtige Systeme auf Systemen laufen, wo kein Mensch weiß ob die Sicherung der Produktiv-Daten funktioniert und ob im Ernstfall das System und die Applikation wiederaufgesetzt werden können.

Jon Tomes
12.10.2009 11:49

Dazu kommt, dass die Daten vom Betrieb gesichert werden auf Anordnung von irgendwelchen Deployment- und Sicherungsrichtlinien der Entwickler arbeiten. Da Dokumentation aber meist veraltet ist..... Die Entwickler wissen nicht was gesichert wird. Der Betrieb weiss nicht ob das was sie sichern das richtige ist.

o glorioso pé de friedenreich
11.10.2009 19:57

was zur hölle sind "sidekicks" und warum vernichtet ein serverschaden sämtliche daten auf den geräten?
vielleicht könntet ihr mal anfangen eure artikel auch für nicht-geeks zu schreiben. ein erklärender absatz dazu würd ja reichen.

Walter Kaiser
 
13.10.2009 22:49
Sidekick ist ein von Borland geschriebenes Desktop Tool (Rechner, Terminkalender, Notizzettel ...)

... für MS-DOS Rechner als TSR Applikation oder später als Windows-Applikation.

Hans der Wedler
12.10.2009 21:42
Bin selber Geek

hab aber gerätselt was ein sidekick denn sein könnte..

inglorious_bastard
12.10.2009 19:37
Also

Ich lese auch nicht den Wirtschaftsteil einer Zeitung wenn Ich davon keine Ahnung habe.
Und wenn es mich intressiert dann informiere Ich mich einfach wo anders genauer.

Oder steht in einem Wirtschaftsartikel die genaue Erklärung was z.B. eine Knock Out Grenze ist wenns darin vorkommt? Oder in einer Physikerzeitschrift was das Hicks Bosom ist wenns um den LHC geht?

Wenn man (vorallem in der IT) immer einen "erklärenden Absatz" schreiben würde dann würden selbst die "Geeks" nichtmehr lesen wollen.

NoComment
12.10.2009 13:18

sidekick ist ein in den usa recht populäres handy/smartphone, das die daten der benutzer auf einem serversystem speichert und zwischen verschiedenen geräten synchronisiert. da die daten am server verloren gingen wurde dieser zustand dann auf die "sidekicks" und die rechner der benutzer gesynched, sprich alle daten gelöscht.

Nathaniel Winerib
12.10.2009 14:11

Früher hieß das 2. Partzip von synchronisieren einfach synchronisiert. Heute scheint es so zu funktionieren:

synchronisieren - synchronisierte - gesynched

NoComment
12.10.2009 14:52

oag.

Alfred Jodelhuber
 
12.10.2009 11:54

Ich fürchte, der, der das geschrieben hat, weiss selbst nicht genau worum es geht. Also lieber Schreiber, bitte einen Erwachsenen, Dir zu helfen.

M L3
12.10.2009 20:59
Umgekehrt funktionierts bei Computern eher:

Lieber Schreiber, bitte einen Teenager, dir das genau zu erklären :-)

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