"Figaro": CERN-Forscher unter Terrorverdacht

9. Oktober 2009, 17:27
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Angeblich Islamisten mit Informationen über mögliche Anschlagsziele versorgt

Die französischen Terroristenfahnder haben nach Informationen des "Figaro" einen Forscher des Europäischen Zentrums für Atomforschung CERN (Genf) unter dem Verdacht festgenommen, für die Al Kaida im islamischen Maghreb (AQMI) zu arbeiten. Der Mann soll die Islamisten mit Informationen über mögliche Anschlagsziele versorgt haben. Der aus Algerien stammende Franzose und sein Bruder seien am Donnerstag in Vienne (Ostfrankreich) festgenommen worden, berichtet das Blatt im Internet (Freitag). Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.

Beschattet

Der 32-jährige Forscher sei eineinhalb Jahre lang beschattet worden, heißt es. Die Justiz verdächtige ihn, Anschläge in Frankreich vorbereitet zu haben. Er habe im Internet Informationen über Anschlagsziele mit Leuten ausgetauscht, die mit der AQMI verbunden seien. Bei den beiden Brüdern seien Computer, Festplatten und USB-Speicherstifte sichergestellt worden. Die AQMI ist vor allem in Algerien, aber auch in anderen nordafrikanischen Ländern aktiv und hat mehrfach Anschläge auf französische Interessen angedroht. (APA/dpa)

 

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