Barroso am Donnerstag bei Faymann, Pröll und Fischer

09. Oktober 2009 16:02

EU-Kommissionspräsident bei EVP-Treffen und Eröffnung des Hauses der Europäischen Union in Wien

Brüssel - EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso wird Donnerstag kommender Woche in Wien mit Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Josef Pröll und Bundespräsident Heinz Fischer zusammentreffen. Offizieller Anlass der Österreich-Visite sind Eröffnungsreden zunächst bei einem Treffen der Europäischen Volkspartei (EVP) und danach bei der Einweihung des Hauses der Europäischen Union, doch dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach vor allem die Frage der Besetzung der künftigen EU-Kommission zur Sprache kommen.

Darüber gab man sich in der Kommission auf Anfrage der APA am Freitag zurückhaltend. Jedenfalls dürfte die Situation der EU nach dem Ja der Iren zum Lissabon-Vertrag und die andauernde Hinhaltetaktik des tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus zu eben diesem Vertrag erörtert werden.

Kommissar und EU-Präsident mögliches Thema

Was die Frage des künftigen österreichischen EU-Kommissars betrifft, kursierten zuletzt mehrere Namen. Dabei tauchte auch wieder die zunächst aus dem Rennen geglaubte EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner auf, die dem Vernehmen nach als Wunschkandidatin von Barroso gelten soll. In Österreich ist eigentlich nur klar, dass die ÖVP den Posten besetzen wird, wie dies auch Faymann mehrmals klargestellt hat. Zunächst galt dabei von ÖVP-Seite der ehemalige Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer als Favorit, vor allem dann, sollte Österreich das mächtige Dossier Landwirtschaft erhalten. Genannt wurde zuletzt auch Wissenschaftsminister Johannes Hahn, abgesagt hat schon Innenministerin Maria Fekter. In die Gerüchteküche der Medien geriet zuletzt auch Außenminister Michael Spindelegger.

Bei den Treffen Barrosos mit Österreichs Polit-Spitze könnte aber auch die Frage der Besetzung des künftigen EU-Ratspräsidenten erörtert werden. Dafür war zuletzt der ehemalige britische Premier Tony Blair am häufigsten genannt worden, doch scheint sich Widerstand vor allem kleinerer EU-Länder gegen ihn verstärkt zu formieren. Spekulationen gab es zuletzt auch um Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) als möglichen Kandidaten für den Posten. (APA)

 

Waldemar Reich
10.10.2009 18:11
und vielleicht doch noch ein FRAU???

Was die ganzen Spekulationen in Österreich nicht berücksichtigen, ist die Tatsache, dass die Hälfte der Kommission weiblich sein muss. Und es mehrere Länder gibt, denen offiziell nur Männer einfallen.
Mal sehen, ob am Ende nicht doch noch eine Frau oben steht.

per verser
10.10.2009 17:25

diese nachricht könnte für die flash-mobber von interesse sein...

derpradler
10.10.2009 11:05
mein Gott,

wie tief werden die Rillen im Boden sein die unsere Kriecher hinterlassen, vom Schleim gar nicht zu reden? Man braucht nicht mehr stolz zu sein Österreicher zu sein!?

Gerhard Grabner
09.10.2009 20:08
Fayman für ÖVP

Da wird sich der Faymann sicher voll ins Zeug hauen, damit die ÖVP auch wirklich einen Komissar bekommt. Damit sie ihn weiter Kanzler sein lässt.

FloW ERlebnis
09.10.2009 17:00
Also ich weiß nicht recht, Blair wär ja schon ein schlechter Witz für den Posten!

Febobo
10.10.2009 10:44

schlechter als Schüssel??

Peter Lustig2
09.10.2009 23:58

Warum?

FloW ERlebnis
10.10.2009 12:19
Als Bush's Pudel und mit wenig Unterstützung bis Obstruktionspolitik bezüglich der europäischen Integration?


Also wirklich nicht, sojemanden in die neue Präsidentenposition setzen zu wollen wäre eine Verhöhnung!

Im A-Geigenlandl 69
10.10.2009 04:20
ein ganz normaler kriegsverbrecher

als eu-ratspräsident ist zwar demaskierend, dann aber doch der ehrlichkeit eine spur zuviel

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