Matchbälle für sechs Spitzenreiter

9. Oktober 2009, 13:49
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22 Länder sind in Europa schon aus dem Rennen nach Südafrika - Von 32 Startplätzen sind elf vergeben

Wien - Europameister Spanien (Gruppe 5), England (6) und die Niederlande (9) haben je eine der 13 europäischen Fahrkarten für 2010 nach Südafrika in der Tasche. Aus dem Trio könnte am Samstag in der vorletzten Runde der Fußball-WM-Qualifikation ein Neuner-Club werden. Die Spitzenreiter Dänemark (1), die Schweiz (2), die Slowakei (3) Deutschland (4), Serbien (7) und Weltmeister Italien (8) haben die Chance, den Matchball zu verwandeln.

In Gruppe 1 erreicht Dänemark (18 Punkte) mit einem Heimsieg im Nord-Derby in Kopenhagen gegen Verfolger Schweden (15) das Ziel. Die Schweiz (17) ist im Pool 2 durch, wenn sie in Luxemburg gewinnt und gleichzeitig die Verfolger Griechenland und Lettland (je 14) remisieren. Der Slowakei (19) würde in Pressburg in Gruppe 3 gegen Jäger Slowenien (14) ein Remis zur ersten WM-Teilnahme schon genügen.

In Moskau (Pool 5) wäre Deutschland (22) mit einem Sieg über Russland (21) vom gastgebenden Verfolger nicht mehr einzuholen. In der Österreich-Gruppe (7) würde die Serben (19) ein Heimsieg über Rumänien (15) zur WM-Endrunde bringen. Ebenso ein Remis, wenn die zweitplatzierten Franzosen (15) daheim nicht gegen Färöer (4) gewinnen. Verlieren Serben und Franzosen sind die Südost-Europäer im Ziel.

Ein Dreier oder ein X in Dublin gegen den Zweiten Irland (16) würde Italien (20) ermöglichen, den 2006 in Deutschland gewonnen WM-Titel im kommenden Jahr in Südafrika zu verteidigen. In der Gruppe 5 könnten sich Bosnien-Herzegowina mit einem vollen Erfolg in Estland den zweiten Tabellenplatz sichern, der noch ein Hintertürl über die Barrage offen lässt.

Hoffnungen auf das Play-off machen sich im Pool 6 auch noch Kroatien (17) und Ukraine (15). Während die Kroaten am Samstag spielfrei sind, haben die Ukrainer Gruppen-Sieger England zu Gast. In der Fünfer-Gruppe 9, die bereits abgeschlossen ist, besitzen die Norweger (10) schlechte Karten, zu den acht besten Tabellenzweiten zu zählen.

Von den ursprünglich zum Wettlauf nach Südafrika angetretenen 53 europäischen Ländern, sind bereits nicht weniger als 22 auch schon rechnerisch ausgeschieden. Aus dem Rennen sind Albanien, Malta (beide Gruppe 1), Luxemburg, Moldawien (beide 2), San Marino (3), Finnland, Wales, Liechtenstein, Aserbaidschan (4), Belgien, Armenien, Estland (alle 5), Weißrussland, Kasachstan, Andorra (alle 6), Färöer (7), Georgien, Montenegro, Zypern (alle 8), Schottland, Mazedonien, Island (alle 9). (APA/Reuters)

32 Teilnehmer der WM 2010 teilen sich wie folgt auf:

Afrika (Startplätze 5+1):
Südafrika (Gastgeber), Ghana

Europa (13):
Niederlande, England, Spanien

Südamerika (4,5):
Brasilien, Paraguay

Asien (4,5):
Australien, Japan, Südkorea, Nordkorea

Nord-, Mittelamerika, Karibik (CONCACAF/3,5):
Bisher kein Qualifizierter

Ozeanien (0,5):
Bisher kein Qualifizierter

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