"Heute"-Eigner "unter Eid": "In keiner Beziehung zu Dichand"

9. Oktober 2009, 09:13
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Wiener Wirtschaftstreuhänder Günther Havranek erklärt STANDARD zum "Krone"-Chef: "Auch nicht als sein Kontrollor oder ähnliches" - Senior habe ihm Termin zu Tierschutz verweigert: "Ich wurde an Maggie Entenfellner verwiesen"

Der (mittelbar) Mehrheitseigner von "Heute", Günther Havranek", versichert dem STANDARD "ehrenwörtlich": "Ich stehe in keiner Beziehung zu Herrn Dichand, auch nicht als sein Kontrollor oder ähnliches". Das hatte wie berichtet Havraneks Sohn laut "News" in einem Telefonat behauptet. Havranek senior betont, er würde seine Aussagen gegenüber dem STANDARD "auch unter Eid wiederholen".

Der SP-nahe Wiener Wirtschaftstreuhänder Günther Havranek über seine Kontakte zum "Krone"-Chef, der jede Beteiligung an oder geschäftliche Verbindung zu "Heute" stets verneint: "Herrn Dichand habe ich glaublich vor etwa fünf bis zehn Jahren in Sachen Stephansdom angesprochen". Und: "In Sachen Tierschutz hatte ich mich vor etwa drei Jahren um einen Termin bemüht und keinen bekommen - ich wurde an Frau Entenfellner verwiesen."

Als "Geburtshelfer/Gründer von "Heute" nennt Havranek "Gehl, Jansky und ich". Heinz Gehl ist ein früherer Vorstand der Bank Austria (von der der Gründungskredit für "Heute" kam). Wolfgang Jansky ist der frühere Pressesprecher von Werner Faymann als Wiener Wohnbaustadtrat und seit Gründung Geschäftsführerr von "Heute".

Havranek weiter: "Von Frau Dr. Dichand war ab Gründung lange keine Rede und sie wurde mir glaublich etwa ein Jahr nach Gründung von Jansky vorgestellt. Ich hatte sie vorher weder gesehen noch wahrgenommen." Zu dem laut seinem Sohn angeblich nicht friktionsfreien Verhältnis zu "Heute"-Herausgeberin und -Geschäftsführerin Eva Dichand äußert sich Havranek nicht. (fid)

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