Datenschützer warnen vor gescannter Kranken-Post

9. Oktober 2009, 08:58
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Postweg für Gesundheitsdaten "eigentlich nicht geeignet"

Dass die Uniqa Versicherung ihre Briefe von der Post-Tochter Scanpoint öffnen und einscannen lässt, stellt für Datenschützer Hans Zeger keine Verletzung des Briefgeheimnisses dar. Täglich werden so etwa 6000 Postsendungen an die Uniqa behandelt. Auch vor der Einführung des digitalen Posteingangs bei der Versicherung seien Schriftstücke von Kunden durch viele Hände gegangen. Für Gesundheitsdaten sei der Postweg aber "eigentlich nicht geeignet", sagte der Obmann der Arge Daten. Zeger selbst würde Krankendaten der Versicherung entweder selbst vorbeibringen oder per Rückschein zustellen lassen. (APA/ DER STANDARD Printausgabe, 9. Oktober 2009)

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