Dresscode für Business-Avatare gefordert

09. Oktober 2009 08:31
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    grafik: archiv

Bericht kritisiert unbedachte Firmenauftritte in virtuellen Online-Welten - Internes Regelwerk gefordert

Das Auftreten von Unternehmen in virtuellen Online-Welten ist zu unbedacht und kann dem eigenen Image schaden. "Firmen, die bereits einen eigenen Verhaltenskodex für Webaktivitäten wie etwa Blogs unterhalten, sollten in der Lage sein, diesen auch auf virtuelle Geschäftsumgebungen zu erweitern", kritisiert ein aktueller Bericht des US-Marktforschungsunternehmens Gartner, der in dieser Hinsicht noch viel Aufholbedarf bei den Konzernen ortet. Demnach gewinne die betriebliche Nutzung virtueller Geschäftsumgebungen im Internet auch trotz des nachgelassenen Hypes um Online-Welten wie Second Life zunehmend an Bedeutung. Bei genauerer Betrachtung falle dabei aber auf, dass der Großteil der in virtuellen Umgebungen aktiven Unternehmen sich anscheinend keine ausreichenden Gedanken darüber macht, wie sie sich dort präsentieren.

Avatar

Vor allem, was den Umgang mit sogenannten Avataren betrifft, die als eine Art virtuelle Spielfigur ganze Unternehmen oder einzelne Mitarbeiter repräsentieren können, würde die große Mehrheit der Firmen noch viel zu unvorsichtig agieren. "Avatare schleichen sich immer mehr in das Business-Umfeld ein und werden noch weitreichende Auswirkungen für Betriebe mit sich bringen", heißt es von Gartner. Um negative Konsequenzen auf die eigene Reputation zu vermeiden, sei es unbedingt erforderlich, für ein entsprechendes firmeninternes Regelwerk zu sorgen, das klar und deutlich definiert, wie eine derartige Vertretung in einer virtuellen Online-Welt auszusehen hat. "Da in dreidimensionalen Umgebungen die visuelle Dimension eine wichtige Rolle spielt, muss sichergestellt werden, dass im betrieblichen Kodex auch bestimmte Kleidungsvorschriften vorgegeben werden", rät Gartner.

Unsicherheit

Den Gartner-Experten zufolge werden bis zum Ende des Jahres 2013 bereits rund 70 Prozent der Unternehmen über ein eigenes Regelwerk für den Umgang mit virtuellen Repräsentanzen verfügen. Darin enthalten werden dann unter anderem auch konkrete Vorschriften für das Verhalten und die Bekleidung von Avataren sein, die in irgendeiner Form in Beziehung zu einem bestimmten Konzern oder einer spezifischen Organisation in einer Online-Welt auftreten. (pte)

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Gartner

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18 Postings
der Zacharias
26.10.2009 00:22
Und immer noch gibt es sie - 2nd-Life-Artikel

Auch wenn jetzt schon zaghaft von ,,Online-Welten /wie/ Second Life'' die Rede ist sowie der ,,nachgelassene Hype" sogar zugegeben wird.

Liebe Redaktion, lasst es bleiben. Es ist überflüssig und schlägt sogar Paris Hilton in der Kategorie ,,Dinge, die die Welt nicht braucht''. Denn das einzig Interessant an dem ganzen Artikel war, dass ihr es immer noch lassen könnt. Was bringt's überhaupt? Nachrichtenwert hat die Sache nicht, und User wird es 2ndlife auch nicht bringen, solltet ihr also dafür bezahlt kriegen, verschwendet euer Kunde nur Geld, wenn nicht, macht ihr euch zum Gespött.

Also lasst es. Und zwar für immer.

KTHXBYE
14.10.2009 18:06

Und ins Solarium sollten sie auch öfter gehen, die Avatare.

werwolfi
18.10.2009 14:27

vielleicht sollte herr petzner ins avatardesign einsteigen - bam oida!
;o)

werwolfi
11.10.2009 15:32
geht's kranker??

umgekehrt sollten diese vollkommen schwachsinnigen businessdresscodes in natura endlich der vergangenheit angehören.

kaum hat einer ein sakko und ein krawatterl um, wird er für kompetent gehalten.

die folgen konnten wir gerade anhand der aktuellen krise wunderbar sehen...

rene prassee
18.10.2009 12:35
vertrauen

zu abgefu*ckten typen haben sie sicher mehr vertrauen

werwolfi
18.10.2009 14:24

erstens: das vertrauen muss sich jemand erwerben, es hat für mich rein gar nichts mit der panier zu tun (wobei die erfahrungen eher noch dahin weisen, dass "abgef*uckte" leute öfter die netteren menschen sind).

jemand "abgef*uckter" (und die bezeichnung ist noch dazu sehr definitionsbedürftig) kann wesentlich vertrauenswürdiger sein als jemand im sackl&krawatte, aber umgekehrt genauso - es gibt absolut keine korrelation mit der gewandung.

zweitens: bei avataren ist es doppelt schwachsinnig, weil sich da durchaus jemand "abgef*uckter" hinter dem abgeschmalzten ebenbild verbergen kann.

Dein schönster Traum
11.10.2009 14:11
Hype um "Second Life"?

Wo? Wann? Häh?

Gianandrea Sikowski
11.10.2009 01:33

Bei solchen Themen bleibt mir nur zu hoffen, dass Nibiru 2012 alles ausradiert.... So ein Mist schreit einfach nur nach Neubeginn.

Mr. Bubbles
11.10.2009 01:09

ich wär ja fürs komplette T9 set. für alle. sonst braucht man gar nicht erst auftauchen...

;)

Der Seher
10.10.2009 19:24
70% der unternehmen?! wie kommen die auf solche zahlen??

momentan sind 54% der unternehmen in Österreich EPU = EinPersonenUnternehmen. Deren Regelwerke für den Dresscode von Avataren schau ich mir aber an. aber hallo!

someones
09.10.2009 15:59
viele leute haben nix zum tun...

F G
09.10.2009 14:33

Was mir alles erspart geblieben ist, in meinem Leben.

Tymon Tyco
09.10.2009 12:09

Jeder, der einen Anzug braucht, um ernstgenommen zu werden, sollte sich dringend Gedanken um seine fachliche und/oder soziale Kompetenz machen.

der feuerrote frederik
10.10.2009 18:00

... ich lebe und arbeite in umgebungen, in denen anzüge verpönt sind -> ich freu mich immer, wenn ich alle 1,2 jahre auf eine sponsion, eine hochzeit oder ein begräbnis gehen darf, dann habe ich endlich die seltene möglichkeit, auch mal so einen komischen anzug anzuziehen. hat dann ob der seltenheit echt was.

Kamine glühen leise
09.10.2009 11:53

außer natürlich am casual friday. da sollten sich auch avatare bequem anziehen dürfen.

Leonardo Basil
09.10.2009 10:50
what...

...the fuck?

gxe10sc
09.10.2009 09:13

mir wär das total egal wie dem sein avatar ausschaut

finde anzüge/dresscode sowieso überbewertet.

wenn ich da an so manchen 'finanzvermittler', versicherungsvertreter, autoverkäufer, usw. denke, wünschte ich mir sie wären bei jeans und t-shirt geblieben...

Mathias
 
09.10.2009 09:07
*hust*

*heisse Luft* Gartner *blabla*

Jedenfall sollen sich dann die Business-Leute auch online outen? Gilt das dann auch für Online Rollenspiele? Dort ist doch auch laufend "I sell cheap Gold" zu hören ;-)

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