US-Abgeordnete fordern Untersuchung von Google Voice

9. Oktober 2009, 08:13
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Wegen angeblicher Blockade von Anrufen - Auseinandersetzungen mit Telekom-Konzern AT&T

US-Abgeordnete fordern von der US-Regulierungsbehörde FCC eine Untersuchung des webbasierten Telefondienstes Google Voice des Internetkonzerns Google. Die FCC solle die Art und Funktion des Services prüfen, forderten die Abgeordneten in einem Schreiben an den FCC-Vorsitzenden Julius Genachowski. Dabei gehe es darum, ob die Anwendung in der Lage sei, Anrufe zu blockieren. Eine Behördensprecherin wollte sich zu dem Brief am Donnerstag nicht äußern.

Vertrieb

Apple lehnt den Google-Telefonmanager für sein iPhone ab. Kritiker vermuten, dass die Anwendung als Konkurrenz zu den Diensten des Telekom-Konzerns AT&T gesehen wird. Dieser ist exklusiver Vertreiber der iPhones in den USA und behauptet laut Medienberichten, dass Google Voice Anrufe in bestimmte ländliche Gegenden aus Kostengründen verhindert. Dies sei Telefonkonzernen verboten. Google selbst ist der Meinung, keinen Telefondienst anzubieten, sondern eine Software. Deswegen fordert das US-Unternehmen anders von Behörden behandelt zu werden als beispielsweise AT&T. (APA/Reuters)

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