Promotion - entgeltliche Einschaltung

KULTUR / BILDUNG / EUROPA

9. Oktober 2009, 15:04

KulturKontakt Austria ist ein Kompetenz- und Ressourcenzentrum für Bildung, Kunst und Kultur

Die Tätigkeit des Vereins ist aufs engste mit der Unterstützung kultureller Bildung in Österreich, und von Bildung und Kunst in Ost- und Südosteuropa verknüpft. Der Vernetzung im europäischen Kontext wird seit der Gründung im Jahr 1989 besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Die Tätigkeitsfelder von KKA sind drei Programmbereichen zugeordnet: Bildungskooperation, Kulturförderung sowie Sponsoring und Kulturvermittlung.

Bereich Bildungskooperation

Die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformationsprozesse in Ost- und Südosteuropa in den letzten 20 Jahren haben die jeweiligen Bildungssysteme vor die Herausforderung eines grundlegenden Systemwandels bei gleichzeitig schwierigen Rahmenbedingungen gestellt. Der europäische Integrationsprozess hat neue Perspektiven für die Länder der Region eröffnet. Auf dem Weg zur wettbewerbsfähigen Wissensgesellschaft, Kernziel der EU seit der Erklärung von Lissabon im Jahr 2000, spielt Bildung eine Schlüsselrolle - für die Förderung sozialer Kohäsion wie stabiler demokratischer Strukturen.
Grenzüberschreitende Kooperation und Netzwerke zwischen BildungsexpertInnen und EntscheidungsträgerInnen aus Ost-/Südosteuropa und der EU sind ein wichtiger Schritt, um den europäischen Integrationsprozess zu unterstützen.

Ziel der Bildungskooperation von KKA ist es, Bildungsreformprozesse in unseren Partnerländern durch Erfahrungsaustausch in nachhaltigen Projekten und die Förderung von Netzwerken wie ERI SEE (Education Reform Initiative of SEE) zu unterstützen. Die Projekte werden in einem Netzwerk von elf österreichischen Beauftragten für Bildungskooperation, kurz Bildungsbeauftragte, im Auftrag des BMUKK, durchgeführt.

Bereich Kulturförderung und Sponsoring

Der Bereich Kulturförderung & Sponsoring agiert einerseits als Schaltstelle zwischen Wirtschaft und Kunst, andererseits als Mittler zwischen Österreich und Ost- und Südosteuropa, der den Kulturaustausch und interkulturelle Kooperationen initiiert und fördert.
Als Schaltstelle zwischen Wirtschaft und Kunst bietet KKA die unentgeltliche Vermittlung von Kontakten im Bereich der privaten Kulturförderung. In Workshops und Vorträgen werden verschiedene Aspekte privatwirtschaftlichen kulturellen Engagements erarbeitet, mit individuellen Beratungen werden Kulturschaffende bei der Sponsorensuche unterstützt.

KKA versteht sich als Plattform für KünstlerInnen aus Ost- und Südosteuropa und fördert, vermittelt und präsentiert die Vielfalt des Kunstschaffens dieser Region. Eine zentrale Maßnahme sind dabei die Artists-in-Residence-Programme für bildende KünstlerInnen, SchriftstellerInnen und literarische ÜbersetzerInnen sowie Tänzerinnen und ChoreografInnen.

Weiteres stellt KulturKontakt Austria eine Datenbank mit 1.500 Kontakten zur Kunst- und Kulturszene in Mittel-, Ost- Südosteuropa online sowie kostenlos zur Verfügung.

Die hauseigene Galerie ArtPoint ist ein Schauraum für junge Kunst aus Ost- und Südosteuropa.
Seit 1990 hat KKA bei der Verwirklichung von mehr als 4.000 Projekten geholfen und selbst zahlreiche Projekte durchgeführt. Zwischen 1990 und 2008 wurden von KKA 1.000 Übersetzungen in 22 Sprachen gefördert (beispielsweise wurde mit Hilfe von KKA Franz Kafka zum ersten Mal ins Tschechische übersetzt).

Seit 2006 konzentriert KKA seine Aktivitäten auf folgende Partnerstaaten: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Bosnien & Herzegowina, Bulgarien, Georgien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Rumänien, Russland, Serbien, Ukraine.
Seit 2009 ist die Ausschreibung des Artists- sowie Writers- und Dancers-in-Residence-Programm auch für Kulturschaffende aus der Türkei geöffnet.

Bereich Kulturvermittlung

Der Bereich Kulturvermittlung entstand 2004 im Zuge der Integration der ehemaligen Vereine ÖKS (Österreichischer Kultur-Service) und des Büros für Kulturvermittlung in KulturKontakt Austria. Die Aktivitäten der schulischen und außerschulischen Kulturvermittlung wurden weiterentwickelt und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur in innovative Projekte, Initiativen und Methoden der partizipativen Kunst- und Kulturvermittlung umgesetzt und gefördert:

• an Schulen mit Kindern und Jugendlichen,
• in der Berufsbildung mit Lehrlingen und
• in neuen sozialen Kontexten mit Publikumsgruppen wie SeniorInnen oder MigrantInnen (2005-2009).

Ab 2010 konzentrieren sich die Aktivitäten des Bereichs auf die Kunst- und Kulturvermittlung im schulischen Zusammenhang.
Im Zentrum der Arbeit steht dabei der Ansatz der Partizipation. Die aktive Teilhabe und Mitwirkung an kulturellen und künstlerischen Aktivitäten wird unterstützt, gemeinsame Lernprozesse werden initiiert, der Dialog zwischen SchülerInnen, KünstlerInnen,
KulturvermittlerInnen und LehrerInnen wird gefördert und die Zusammenarbeit zwischen Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrem Publikum verbessert.
Die Europäische Vernetzung sowie immer wieder die Setzung neuer Impulse mit gezielten Schwerpunkten spielen eine wichtige Rolle.

Über 130.000 Jugendliche in Österreich erhalten jährlich mit Unterstützung von KKA die Möglichkeit, an kunstvermittelnden Projekten in ihrer Schule teilzunehmen (Methode "Dialogveranstaltungen"). Kulturvermittlungsprojekte mit Lehrlingen (Programm K3) sowie das Programm p[ART] - langfristige Partnerschaften zwischen Schulen und Kultureinrichtungen -  sind weitere wesentliche Schwerpunkte des Bereiches.

  • Projekt RaumErfinderInnen 2006
    foto: kurt ecker
    Foto: Kurt Ecker

    Projekt RaumErfinderInnen 2006

  • Artikelbild
    foto: kulturkontakt austria
Share if you care.