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Balkanology. Neue Architektur und urbane Phänomene in Südosteuropa

9. Oktober 2009, 13:36

Eine Ausstellung des Schweizerischen Architekturmuseum Basel in Kooperation mit dem Architekturzentrum Wien, ab 22. Oktober im Az W

Der diesjährige Balkan-Schwerpunkt des Architekturzentrum Wien findet mit der Ausstellung "Balkanology. Neue Architektur und urbane Phänomene in Südosteuropa" seinen Höhepunkt. Eröffnung ist am Mittwoch, den 21. Oktober um 19 Uhr im Az W. Die Schau fokussiert die rasanten urbanen Transformationsprozesse und die Architektur in den ehemaligen sozialistischen Republiken Südosteuropas.  Ausgewählte Beispiele an unterschiedlichen Orten veranschaulichen die neuartigen Entwicklungen von Architektur und Städtebau.

Von Beginn an unterstützt durch die ERSTE Stiftung, eröffnet die Ausstellung ein neues Feld und beleuchtet die wenig bekannte Architektur des Postsozialismus sowie das Ergebnis eines unregulierten, unkontrollierten Städtewachstums in den Staaten Südosteuropas. Der Fokus der Ausstellung richtet sich auf jüngste gesellschaftspolitische Veränderungen und ihre Auswirkungen auf bauliche Entwicklungen.

Mit der Auflösung der sozialistischen Wirtschaftssysteme hat in den südosteuropäischen Ländern eine umfassende informelle Bautätigkeit eingesetzt, die eine radikale Umwandlung städtischer Strukturen und eine neuartige Form der Urbanisierung zur Konsequenz hat. An Beispielen der Städte Belgrad, Bukarest, Kotor, Pula, Prishtina, Sofia, Tirana und Zagreb zeigt die Ausstellung "Balkanology. Neue Architektur und urbane Phänomene in Südosteuropa" die Auseinandersetzung von ArchitektInnen, UrbanistInnen und AktivistInnen mit den dynamischen urbanen Umwälzungen hinsichtlich ihrer kulturellen, sozialen sowie politischen Dimensionen in den Balkanländern auf. Forschungsprojekte, konkrete Interventionen, architektonische Analysen und Planungsstrategien werden vorgestellt.

Die Situation in Südosteuropa ist prototypisch für Stadtentwicklungen, die in Folge von gesellschaftspolitischen Umwälzungen oder auch Kriegen entstehen und wo aufgrund fehlender oder schwacher institutioneller Strukturen eine Regulation des Baugeschehens wenig bis gar nicht möglich ist - diese findet sich gleichermaßen in Prishtina wie in Belgrad.

Balkanology. Neue Architektur und urbane Phänomene in Südosteuropa
22.10.2009 - 18.01.2010
im Architekturzentrum Wien
Museumsplatz 1 im MQ
1070 Wien
www.azw.at

Nähere Informationen zum Rahmenprogramm der Ausstellung finden Sie hier

Kurator: Kai Vöckler
Co-Kuratoren: Vladimir Kulić und Maroje Mrduljaš
Ausstellungsgestaltung: Revolver Creative Services - Thilo Fuchs & Oliver Mayer
Photos: Wolfgang Thaler

Subventionsgeber Az W: Geschäftsgruppe Kultur und Wissenschaft, Wien / Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr, Wien / Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Förderer des Az W: Architecture Lounge

Presse Az W: Ines Purtauf, Tel.: +43 1 522 31 15-23, E-Mail: purtauf@azw.at

 

  • Sozialer Wohnungsbau, 2003, Krapinske Toplice, Kroatien. Architektur von Iva Letilović & Morana Vlahović, Zagreb.
    architekturzentrum wien

    Sozialer Wohnungsbau, 2003, Krapinske Toplice, Kroatien. Architektur von Iva Letilović & Morana Vlahović, Zagreb.

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