52 Prozent für Fischer, 23 für Pröll

8. Oktober 2009, 13:55
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Amtierendes Staatsoberhaupt klar vorne - 16 Prozent unentschlossen

Wien - Hätten die Österreicher bereits im September den Bundespräsidenten gewählt, hätte der Sieger eindeutig Heinz Fischer geheißen. Laut dem ATV-"Österreich Trend" hätten 52 Prozent der 1.000 Befragten für die Wiederwahl des amtierenden Staatsoberhaupts gestimmt. Nur 23 Prozent hätten einen ÖVP-Gegenkandidaten Erwin Pröll gewählt, 16 Prozent sind demnach noch unentschlossen.

Durchgeführt wird der ATV-"Österreich Trend" vierteljährlich vom Meinungsforscher Peter Hajek. Für ihn liegt auf der Hand, dass Fischer in der Umfrage vorne liegt, zumal das amtierende Staatsoberhaupt über "sehr gute Sympathie- und Vertrauenswerte" verfüge. Allerdings glaubt Hajek, dass ein Antreten Prölls dank der Unterstützung durch die "Kronen Zeitung" und durch eine mögliche Wahlempfehlung von FPÖ und BZÖ doch noch spannend werden könnte. "Die Bundespräsidentenwahl könnte so wider Erwarten zu einem Lagerwahlkampf zwischen links-alternativ und bürgerlich werden", glaubt Hajek. (APA)

 

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