Wien fördert Projekte

300 Euro für private Integration

8. Oktober 2009, 14:04
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    foto: cremer

    Es braucht keine Fußball-Großveranstaltungen, um gemeinsam zu feiern: Private Initiativen tun's auch

Stadt Wien spendet kleinen Projekten 300 Euro, Vereine bekommen 5100 Euro - ÖVP: "Nix Neues"

Die Stadt Wien will WienerInnen dazu motivieren, selbst niederschwellige Integrationsprojekte ins Leben zu rufen. Mit der Aktion "Sei dabei" unterstützt sie kleine private Projekte mit 300 Euro, Vereine können bis zu 5100 Euro abkassieren.

Töpferkurs oder Grillfest

Im Vordergrund stehen solle der "Dialog zwischen Einheimischen und Migranten", so Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger. Insgesamt stehen 100.000 Euro an Fördergeld  zur Verfügung, um den Projekten den Sachaufwand zu ersetzen. Die Ideen könnten von einem Töpferkurs über Schachpartien bis hin zu einem Grillfest reichen, so Frauenberger.

Private Projekte können unbürokratisch einreichen, für die Vereinsförderung muss hingegen ein Projektantrag geschrieben werden.

Neben finanzieller Hilfe hat die Stadt auch eine eigene Infohotline eingerichtet, die ab sofort werktags zwischen 8.00 und 12.00 Uhr unter der Wiener Nummer 4000-03919 erreichbar ist. Sie soll Beratungsstelle für "Sei dabei"-Initiativen sowie eine allgemeine Anlaufstelle bei Fragen rund um das Thema Zusammenleben sein.

Wenig Lob für Frauenbergers Aktion kommt von der Wiener ÖVP: Die Vereinsförderung sei "nix Neues", sagt Integrationsbeauftragte Sirvan Ekici im Gespräch mit derStandard.at, den 100.000 Euro-Topf gebe es seit Jahren: "Da wird etwas Altes als neu präsentiert".

Mehr Präsenz

Gleichzeitig will die Stadt mehr Präsenz bei der Integrationsarbeit vor Ort zeigen. Deshalb kümmern sich in Zukunft fünf - statt bisher drei - Regionalstellen der MA 17 um den Aufbau von Vereinsplattformen, um Konfliktprävention und die Vernetzung diverser Communitys. Auch hier kommt Kritik von der ÖVP: "Da öffnet die SPÖ 2009 nur das, was sie 2002 mit dem Integrationsfonds geschlossen hat."

 (mas, derStandard.at, 8.10.2009)

ruprecht x
00
23.11.2009, 15:20

ich habe heute meinen geburtstagskuchen in der firma verteilt. kriege ich dafür auch eine förderung? immerhin war es ein türkischer kuchen.

mayall
04
9.10.2009, 12:18
Tolle Motivation

für 300 Mäuse spiele ich gerne mit einem Migranten Schach.

Erwin Wolfram
130
8.10.2009, 21:54

Uebersetzung

Sie wissen eh wie das geht: Sie suchen heute an und vielleicht kommen zu Weihnachten 300 EUR, bis dahin habens RA Kosten von 30.000 EUR Privatausgaben von 10.000 EUR und sind von ca. 20 Beamten veräppelt worden und haben daher Coachingrechnungen von 30.000 EUR -

kleiner wienerischer Reim dazu:
SPÖh?: gemma schnöh
ÖVPe: ruaf die he
FPÖ: gemma schnö
Grüne hier: noch ein Tier?
Orange kommt? Wois die Front?

Yahiro Kamushi Kasaki
02
8.10.2009, 17:15
hey, warum wurde mein ueberaus geistreiches posting geloescht ?

Drama-Gütesiegel
00
22.11.2009, 12:39

Ich habe es nicht gelesen. Schreiben Sie es bitte nochmal, dann können wir gemeinsam weiterrätseln, was daran falsch ist.

der letzte wagon
31
8.10.2009, 16:35

die spö-wien scheint begriffen zu haben, dass die integrationsproblematik nur auf lokaler ebene mit vielen kleinen initiativen lösbar ist.

wahrscheinlich aber etwas zu spät für die anstehende wahl. es wird einige zeit dauern, bis solche initiativen auch zu fühlbaren veränderungen führen. und bis dahin machen die halt ihr kreuzerl beim hc, weil der schimpft so schön.

haeferl
26
8.10.2009, 16:27
Sag du mir, was hat es

bei Bürgermeisters Geburtstag zu essen und zu trinken gegeben, was war da beigemischt?
Seit dieser Zeit kommen aus dem Rathaus
lauter so komische Hau-Ruck-Aktionen.
Dabei wäre es doch ganz einfach: Jeder, der
diese Form der Integration(vom Rathaus gewünscht) befürwortet, soll
für einen"Einwanderer"füralleKosten(Wohnung, Ausbildung, Krankenversicherung, mit einem Wort, was zum Leben so dazugehört) auf-
kommen. Gutsein zu Lasten der Allgemeinheit ist eine Zumutung.

yuppeeeee
11
9.10.2009, 10:09
Warum man jede positive Idee derartig parteipolitisch verblendet schlecht reden muss werd ich nie verstehen!

Wo ist das Problem, haben alle was davon, und wenn sie neidig sind, dass andere was bekommen, organisieren sie selber was. Gemeinsam internationale Speisen mit den Nachbarn kochen und essen (viele Wohnhäuser haben Gemeinschaftsräume), oder ein kleines Fussballtournier der Nachbarn, usw. Eine gemeinsame Wanderung mit Picknick, wasauchimmer, was ihnen halt so einfällt, das die Leute miteinander statt nebeneinader leben lässt. DAnn haben alle was davon, auch die Inländer. Und - es muss ja keiner.

mayall
01
9.10.2009, 12:20
Friede, Freude, Eierkuchen.

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