Londoner Börse: Von .Net zu Linux

8. Oktober 2009, 12:28
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Ein wichtiger Vorzeigekunde Microsofts entschied sich für das freie Betriebssystem und Solaris - EntwicklerInnen-Firma gleich zugekauft

Dem US-Softwarekonzern Microsoft ist ein prominenter Vorzeigekunde abhanden gekommen. Laut entsprechenden Medienberichten hat sich die London Stock Exchange - also die Londoner Börse - für einen Wechsel vom bisher eingesetzten .Net zu Linux und Solaris entschieden.

Auf der Suche nach Alternativen

Die Londoner Börse setzte bislang auf eine .Net basierende Handelsplattform mit speziellen Anwendungen, wie etwa TradElect oder Infolect. Die Verantwortlichen begaben sich nun auf die Suche nach Alternativen. Die Wahl fiel auf das Unternehmen MilleniumIT mit Sitz in Sri Lanka. Die Firma bietet Lösungen für Kapitalmärkte an und beschäftigt rund 300 EntwicklerInnen.

Unternehmen gleich aufgekauft

Die Londoner Börse LSE (London Stock Exchange) hat zudem gleich einen weiteren Coup zu verzeichnen:  Zur Sicherung der uneingeschränkten Loyalität der EntwicklerInnen kaufte die LSE das Unternehmen für rund 30 Millionen Euro.

Wechsel der Server-Infrastruktur

Die neue Handelsplattform bringt auch einen Umstieg in der Server-Infrastruktur mit sich. Die MillenniumIT-Anwendungen laufen nämlich nicht unter Windows, sondern unter Linux und Solaris. Laut Angaben der LSE soll der Wechsel in den kommenden 18 Monaten erfolgen.(red)

 

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    Die Londoner Börse - ein guter Vorzeigekunde Microsofts -kehrt .Net den Rücken und setzt auf Linux und Solaris.

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