"Heute"-Eigner "vom alten Dichand bestellt", sagt Sohn

7. Oktober 2009, 17:49
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Der SP-nahe Wiener Wirtschaftstreuhänder Günther Havranek hält (neben Stiftungen) die Mehrheit an der Wiener Gratiszeitung "Heute"

Der SP-nahe Wiener Wirtschaftstreuhänder Günther Havranek hält (neben Stiftungen) die Mehrheit an der Wiener Gratiszeitung Heute. Sein Sohn Thomas beschrieb in einem Telefonat, aus dem News zitiert, das Verhältnis zwischen Heute und Krone-Chef Hans Dichand, dessen Schwiegertochter Eva das Gratisblatt führt. News zitiert Havranek, sein Vater sei "vom alten Herrn Dichand" zum "Kontroller" von Heute "bestellt" worden und dort "graue Eminenz". Eva Dichand möge Havranek "nicht sehr", weil er gegen die Entnahme von Geld aus dem Verlag sei. DER STANDARD und derStandard.at geben die von News zitierte Aussage wieder, ohne sich damit zu identifizieren. Hans Dichand hat stets betont, er habe mit Heute nichts zu tun.

Heute erscheint im AHVV-Verlag, der gehört laut Firmenbuch zu 26 Prozent einer Periodika Privatstiftung und zu 74 Prozent der Fidelis Medien und Zeitschriftenverlags GmbH. Die Fidelis wiederum gehört zu 49 Prozent der Periodika Privatstiftung und zu 51 Prozent Günther Havranek, der diesen Sonntag 71 wird. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 8.10.2009)

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