Einsteins Gesetz von der Wirkung des Blödsinns

07. Oktober 2009 16:47

Die Wahl in Oberösterreich hat vor allem bei der politischen Linken Ratlosigkeit sichtbar gemacht, die Rechte profitiert - Von Gerhard Botz

Die Geschichte wiederholt sich nicht, bestenfalls als Farce, vielleicht aber auch als Tragödie, wie für die SPÖ nach diesen Landtagswahlen. Schon 1967 hatte das Ergebnis in Oberösterreich die bis in die 70er-Jahre anschwellende Trendwende eingeleitet, damals zugunsten Bruno Kreiskys. Auch heute ist Oberösterreich so etwas wie ein Spiegelbild Österreichs, wenn es so etwas überhaupt auf Länderebene gibt. Auswirkungen auf kommende Wahlen - in unterschiedlichem Ausmaß - sind zu erwarten, wohl nicht ganz so dramatisch in Wien oder im Burgenland.

Aus den künftigen Wählerverschiebungen wird auch die ÖVP nicht ungeschoren hervorgehen; bisher haben sie unter anderem Landeshauptmann-Boni und relativ fest in der Landeskultur verankerte Organisationen geschont. Offen bleibt, ob es sich bei diesen Wahlergebnissen nur um einen kurzfristigen Einbruch handelt (das eher nicht) oder um einen Umschwung des politischen Pendels.

Die Ursachen für Ersteres können auch als Symptome des Letzteren, tief greifender Veränderungen, gelesen werden. Sie sind vielfältig und treten - stärker bei der "Linken" - in Erscheinung: politische Ratlosigkeit, opportunistisches Lavieren, Fehlen attraktiver Zukunftsentwürfe, die nicht nur enge Interessen- und Klientelpolitik oder ein Austarieren des Status quo sind. Ein notorisches Unbehagen mit dem Ist-Zustand und wachsende Zukunftsängste scheinen durch die Wirtschafts- und Sozialkrise verstärkt und nur durch populistische politische Köpfe aufgefangen zu werden.

Das Ende der "Lager" -Bindung

Die Ursachen der auch europaweit beobachtbaren politischen Klimaveränderung von eher "links" nach konservativ mit dem Wachsen der meist rechten Ränder liegen sicher auch in der weiter fortschreitenden Auflösung der Reste der "Lager" -Bindungen. Dies vor allem im Zusammenhang mit neoliberaler Globalisierung, dem Schrumpfen der "klassischen" Arbeitsformen und der manuellen Arbeiterschaft, die sich als "einheimische" zunehmend auch mit einem ethnisch-kulturell "externen Proletariat" - Menschen mit "Zuwanderungshintergrund" - konfrontiert fühlt.

Für Integration und Wahlverhalten dieses unübersehbar wie unverzichtbar gewordenen Segments wurde (sozial- und bildungs-)politisch nicht genügend getan, im Gegensatz zur Propaganda der Ausgrenzung und zur Feindbildkonstruktion durch rechtsnationalistische und -populistische Gruppierungen, deren Ängste und Parolen radikal und simpel, aber wirkungsvoll sind. Sie haben begonnen, in andere Parteien zu diffundieren.

Hier zeigt sich wieder, dass in Krisensituationen gerade an ungelösten realen oder eingebildeten Problemen demokratiefeindliche Bewegungen und Parteien ansetzen können: bei den neueren Negativstereotypen - "Türken" , "Schwarzen" , "Rumänen" oder bei historisch älteren Feindbildern wie "Juden" , "Zigeunern" , "asozialen Arbeitsscheuen" . Das zeigt sich auch anderswo in Europa, mit besonderer Deutlichkeit in "jungen" Demokratien wie der Slowakei, Ungarn und Rumänien. Insofern ist Einsteins Satz von 1932, den er angesichts des Aufstiegs des Nationalsozialismus dem künftigen Evolutionsbiologen Emile Zuckerkandl (geboren 1922 in Wien, heute Palo Alto) ins Stammbuch geschrieben hat, immer noch gültig: "Jeder Blödsinn kann dadurch zu Bedeutung gelangen, dass er - von Millionen Menschen geglaubt wird."

Furcht vor Arbeitslosigkeit

Nicht zuletzt handelt sich bei diesem von Einstein formulierten politischen "Gesetz" um eine nur scheinbar triviale, jedoch für rationalistisch-aufgeklärte Betrachter schwer erkennbare Konsequenz der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre. Wie ich schon vor Jahren durch eine Modellrechnung für die österreichische Erste und Zweite Republik nachgewiesen habe, hat vor allem langfristige, über die Zehn-Prozent-Marke steigende Arbeitslosigkeit verheerende Auswirkungen, nicht nur für die persönliche Lebensführung und das Wahlverhalten der direkt von ihr Betroffenen, sondern - noch mehr - auch bei denen, die sich erst davon gefährdet sehen.

Die Glaubwürdigkeit der (demokratischen) Einrichtungen und der bisherigen politischen Organisationen sinkt, die erprobten Mittel des wirtschaftlichen und sozialen Interessenkampfes bzw. -ausgleichs versagen, und ungeregelte Protestpotenziale nehmen zu, können sich jedoch in den institutionellen Rahmen nur so lange äußern, als Arbeitslosigkeit und ihre Folgen nicht wirklich massiv sind.

Kippen gebremst

Die Gefolgschaften systemverändernder Bewegungen steigen, mehr die der extremen Rechten. Die Weimarer Republik ist ein Musterbeispiel dafür, aber auch die Erste Republik und vielleicht wieder das heutige Österreich. Die politische Klasse hat solche "Lehren aus der Geschichte" , die nach 1945 jahrzehntelang gegolten haben, wieder aufgegriffen. Insbesondere Kurzarbeits- und Bankenprogramme stellen bemerkenswerte Instrumente dar, die ein politisches Umkippen gebremst haben.

Jedoch die umgehende Angst um die eigene Zukunft schwächt vor allem die bisher noch fest gefügt erscheinenden Organisationen und "Lager" , an denen die Älteren noch festhalten, und macht die Jungen desinteressiert oder bereit, politisch auszubrechen. In ökonomischen Krisen bieten sich als Auffangbecken nicht die - langfristig konzipierten - Umweltkonzepte der Grünen, sondern die Hier-und-jetzt-Rezepte und Sündenböcke der extremen Rechten an.

Noch-Jugendlichen das Wahlrecht zu geben und sie allein zu lassen ist ein Musterbeispiel parlamentarischer Lizitationspolitik und wird die politische Klasse noch teuer kommen. Die FPÖ Straches profitiert davon. Wenn es ihr gelingt, ihre weitaus überproportionale Attraktivität bei den bis 30-Jährigen zu stabilisieren und die ins Wandern gekommenen Protestmassen längerfristig einzufangen, wird sie wohl über Haiders Populismuswellen hinaus zu einem dauerhafteren Faktor werden. Oft war es so, dass die Erstentscheidungen für oder gegen bestimmte Parteien und frühe politische Sozialisation lange - oder lebenslang - erhalten bleiben.

Die unterschiedlichen Schwerpunkte der politischen Parteien in den großen Altersgruppen stellen dann so etwas wie Prognosen für die kommenden Jahre dar. Die Ergebnisse im oberösterreichischen Testgelände lauten: Bei denen, die eine Lebenserwartung von nur etwa noch 20 Jahren haben (Pensionisten), dominieren noch die Sozialdemokraten, in der altersmäßigen Mitte dominiert noch die ÖVP, bei den Jungen und ganz Jungen, die noch Jahrzehnte politischer und wirtschaftlicher Aktivität vor sich haben, ist die FPÖ immer stärker vertreten (bis 40 Prozent), bei den nicht mehr ganz so Jungen sind noch die Grünen stark.

Zeichnet sich da nicht bereits ein kommendes Dreieinhalb-Parteien-System in Österreich ab, mit einer gefährlichen Schlagseite nach rechts? (DER STANDARD-Printausgabe, 8. Oktober 2009)

Zur Person:

Gerhard Botz ist emeritierter Professor für Zeitgeschichte an der Uni Wien, Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Historische Sozialwissenschaft, Wien/Salzburg.

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    Posting 1 bis 25 von 52
    1 2
    Fonoti
    08.10.2009 17:48
    Sollte öfters schreiben

    der Herr Prof. Botz. Hat sehr interessante Arbeit geleistet.

    wanderer 36
    08.10.2009 13:49
    Einstein hätte unsere Politiker wahrscheinlich so definiert:

    wenn blödheit beschleunigen würde, so müssten einige politiker beim radlfahren bergauf bremsen.

    slow motion
    08.10.2009 13:51
    Alternative für das, was Einstein gesagt haben könnte:

    Wenn Blödheit beschleunigen würde, könnten einige Politiker sich doch schneller als Lichtgeschwindigkeit bewegen ....

    slow motion
    08.10.2009 13:04
    Zu Albert Einstein:

    Im August 1939, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, unterzeichnete Einstein einen von Leo Szilard verfassten Brief an den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, der vor der Gefahr einer Bombe neuen Typs warnte, die Deutschland möglicherweise entwickle und gar bald besitze. Der Appell zur atomaren Hochrüstung wurde erhört, zusätzliche Forschungsgelder bereitgestellt und das Manhattan-Projekt mit dem erklärten Ziel der Entwicklung einer US-Atombombe aus der Taufe gehoben. In seinen persönlichen Memoiren vertritt Einstein die Auffassung, dass er sich zu leichtfertig von der Unterzeichnung dieses Briefes überzeugen ließ.

    (Vielleicht wußte Einstein so gesehen aus eigener Erfahrung, wie Blödsinn auch auf ihn wirken kann.)

    x aeins
    08.10.2009 15:48

    damit ihre story nicht zu einseitig klingt: Szilard war von derartig herausragender Intelligenz,dass er viele Dinge als möglich voraussah,an die andere nicht einmal im Traum dachten (Bombenkrieg gegen London,mögliche deutsche Atombombe - ein anderer (gewissenloserer) Heisenberg hätte eine solche zustandebringen können) - und Szilard setzte sich später vehement - und bekanntlich erfolglos - gegen den Einsatz der Bombe gegen Japan ein

    Wolfgang A. As.
    08.10.2009 18:02
    Heisenberg Gewissenskrise

    Siehe Gespräch Heisenberg - Bohr Dänemark 1941
    http://de.wikipedia.org/wiki/Uranprojekt

    slow motion
    08.10.2009 16:05
    Genie und Wahnsinn liegen oft nahe beieinander.

    Daß er eine "mögliche deutsche Atombombe" (kuriose Formulierung Ihrerseits übrigens) "voraussah", die dann aber nicht entwickelt wurde, läßt eher Zweifel an der Zuverlässigkeit seiner Intelligenz wie auch seiner Voraussicht entstehen.

    Die US-Atombombe war - anders als Szilard et al. dachten - für den Krieg gegen Nazideutschland aus mehreren Gründen irrelevant: weil sie erst nach dem "Victory Europe" fertig wurde, weil die Deutschen weit von einer funktionsfähigen Atombombe entfernt waren.

    Daß die Atombombe nicht gegen Nazideutschland brauchbar war, aber sehr wohl gegen Japan eingesetzt wurde (über diesen Einsatz könnte man getrennt diskutieren), sind gleich ZWEI Fehleinschätzungen von Szilard. (wie auch von Oppenheimer)

    x aeins
    08.10.2009 23:43

    Kamerad du liegst zweifach daneben
    - in der Naturwissenschaft sind Möglichkeit und Wirklichkeit streng getrennt.Einigermaßen voraussehen kannst nur Möglichkeiten
    - es ging nicht darum,die Bombe wirklich einzusetzen,sondern um das offensichtliche Faktum,dass,wer sie als erstes besitzt,nicht mehr besiegt werden kann,und das hieße bei Hitler was?
    erst die Amerikaner haben das Tabu des tatsächlichen Einsatzes gebrochen
    nicht jeder ist verrückt,den nur du nicht verstehst

    slow motion
    09.10.2009 10:08
    Ich stimme in vielfacher Hinsicht nicht zu ....

    Leute wie Einstein, Szilard etc. bewegten sich ja nicht in der Sphäre der reinen Naturwissenschaft, sondern in einem Grenzbereich zwischen Naturwissenschaft, Militärtechnik und Politik. Daß sie die nötigen naturwissenschaftlichen Voraussetzungen hatten, sich in diesem Grenzbereich zu bewegen, schließt keineswegs aus, daß sie militärische und politische Laien waren.

    Was Hitler mit einer Atombombe gemacht hätte, ist ungewiß. Und es ist auch ungewiß, ob das Gleichgewicht des Schreckens bei ihm funktioniert hätte. Außerdem ist die Frage sowieso theoretisch, weil Nazideutschland durch den Krieg völlig ausgelastet (bzw. überlastet) war, kaum Kapazitäten hatte, ein derartiges Großprojekt zu erforschen und zu entwickeln.

    x aeins
    09.10.2009 15:27

    seh nicht,wo ihr statement mit meinen Aussagen kollidiert
    Szilard selbst sagte,Politiker wollten Wissenschaftler "on tap,not on top",also als Stichwortgeber für ihre Selbstherrlichkeit
    und dass D nicht seine ganze Restkapazität in die Bombe steckte,konnte von aussen damals niemand wissen (siehe Möglichkeit versus Wirklichkeit).
    Wenn sie sich für Szilard wirklich interessieren,dann bestellen sie (glaub bei Amazon um 3 Euro) seine utopischen Erzählungen "die Stimme der Delphine" - da erfahren sie auf unterhaltsame Weise etwas über das Denken eines der brilliantesten Naturwissenschaftler...

    Michael Jack Dundee
     
    08.10.2009 14:41

    Es gab genug Wissenschaftler im 3. Reich, die dies auch wußten und plädierten darauf, die Nuklearkraft als potenitellen Antrieb für Motoren forschen zu lassen, da die Ausmaße einer Atombombe viel zu katastrophal wären.

    Michael Holzermayr2
    08.10.2009 14:17
    Slow Thinking.

    Friedrich Gruber
    08.10.2009 12:57
    Die Niederlage der Sozialisten in Oberösterreich

    hat viel einfachere, wirklichkeitsbezogener Ursachen als der Herr Professor da schreibt. Aber man will sie halt weithin nicht wahrhaben.

    project subvert
    08.10.2009 12:05

    Ich wünsch mir eine Partei die meinen Arbeitsplatz sichert ohne Großkonzernen Kredite zuzusichern, die Wirtschaft wachsen lässt ohne ausländische Arbeitskräfte nach Österreich zu holen, die dafür sorgt dass es allen Anderen mindestens so dreckig geht wie mir und mir wieder besser, und die meine Kinder von der Schule abholt.

    Jede Partei, die sich zumindest so präsentiert als würde sie das tun, ist eine akzeptable Alternative. Und wenn sies dann nicht tut, dann kann man auch nichts machen, weil wenigstens steht sie zu meinem Österreich, nicht so wie DIE ANDREN....

    [/sarcasm]

    Etsch1
    08.10.2009 11:48
    die Wirkung des Blödsinns

    Nicht nur die Einleitung war gut
    ..


    1116er
    08.10.2009 10:59
    bitte kein jugendlichen-bashing!

    denn was soll eine generation, die mit tokio hotel aufgewachsen ist, sonst COOL finden außer einem strache-rap?
    ;)

    namecaps1
    08.10.2009 09:32
    Das aktuelle Wahlverhalten einer Altersschicht

    lässt alleine keine Rückschlüsse zu auf die Präferenzen, die ebendiese schicht sagen wir mal zB in zwanzig Jahren haben wird oder aber vor zehn Jahren hatte: Das müsste man schon extra abfragen.
    Damit laufen die Schlussfolgerungen dieses Kommentars zwangsläufig ins Leere.
    Und da ich bei einem em. Prof. solches Grundwissen der statistischen Hilfswissenschaften voraussetzten muss, frage ich mich schon, welche Implikationen der liebe Herr Professor hier noch vermitteln wollte.

    P.H.
    08.10.2009 11:10
    ... ähhhh ...

    ... doch ... das aktuelle Wahlverhalten ist auf personaler Ebene der beste Prädiktor für zukünftiges Wahlverhalten ... und wie möchten Sie bitte zukünftiges Wahlverhalten im hier und jetzt abfragen?!?

    namecaps1
    08.10.2009 11:31
    das ist ja schön

    wenn man soviel Wissen hat - nur woher kommt es? In bisherigen Erkenntnissen der Wahlforschung lässt sich das nämlich leider nimmer so gut begründen:
    Aktuelles Wahlverhalten in der Rückschau nennt man auch "Parteientreue" oder "Stammwählerverhalten" - und ebendas ist eben schon seit Jahrzehnten in den westlichen Demokratien dramatisch rückläufig - und steigt durch alle Altersschichten im zeitlichen Verlauf sogar an.
    Tatächlich befinden sich die sog. Stammwähler in einigen jüngeren Altersstraten heute in der Minderheit, der Wahlforscher kann nur Tendenzen feststellen mehr. Wie soll künftiges Wahlverhalten fortgeschrieben werden? Diese Frage gebe ich Ihnen gerne zur Beantwortung zurück. Ich finde: gar nicht weil zuviel spekuliert wird

    Wolfgang A. As.
    08.10.2009 08:47
    Konfliktscheue Parteien

    Wie bei all diesen Analysen fehlt mir, folgende Feststellung: Rassismus kann von Inländer und Ausländer begangen werden.
    -> bei manchen Parteinen sowohl FPÖ als auch Grüne hat man ja den eindruck von Schwarz / Weißmalerei.
    -> Es fehlt hier ein offener ehrliche Diskussion über die Konflikte und gegenseitigen Respektlosigkeiten.
    -> Der "Eindruck" bei Jugendlich ist sehr stark, dass es zwar eine Lobby für Ausländer gibt, aber es fehlt komplett eine Lobby für Österreichische Jugendliche mit Ihren Problemen.
    -> Diese versucht die FPÖ für sich zu pachten. Was bieten die anderen Parteien an?
    -> Auch wir persönlich sollen wir bei Ungerechtigkeiten nicht mehr weg schauen wenn es In- oder Ausländer betrifft.

    Schnabeltierfresser
    08.10.2009 06:51
    Das Ende der "Lager" -Bindung

    Ich habe eigentlich nicht das Gefühl, dass sich anderswo in Europa die Lager-Bindungen auflösen - höchstens splitten sich die Lager auf. Aber Italien, Frankreich, ja sogar Deutschland - überall sind die Lager noch vorhanden.

    Leukozyt
     
    07.10.2009 23:12
    "Evolutionsbiologen Emile Zuckerkandl (geboren 1922 in Wien, heute Palo Alto) ins Stammbuch"

    Abgesehen davon, daß der Artikel (leider) gut ist, erstaunte mich diese Parenthese:
    hieß also Palo Alto früher Wien? In den USA wäre doch alles (unbegrenzt) möglich... denn daß Österreichs Bundeswien nun Palo Alto hieße, hätte ich nicht mitbekommen...

    m.a.d
    08.10.2009 09:12


    jaja, echt schwer verstaendlich, dass emile jetzt in californien lebt
    http://en.wikipedia.org/wiki/Emil... uckerkandl

    Michael Jack Dundee
     
    08.10.2009 14:45

    Die Frage bezog sich auf den Namen Palo Alto, das anhand des Textes bedeutet, daß es früher Wien hieß. Demnach ist er 1922 unter dem Namen Wien geboren und ließ sich auf Palo Alto umbenennen.

    heiliger strohsack!
    07.10.2009 19:18
    Danke, Herr Prof. für die Ausführungen.

    Der Tag klingt gut aus.
    Durfte die Bekanntschaft mit einem klugen Menscchen machen.

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