Gehälter steigen 2010 um 2,7 Prozent

7. Oktober 2009, 15:13
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Hewitt Associates prognostiziert für Österreich stärkere Zuwächse als für Deutschland und Schweiz

Wien - Die Gehälter in Österreich werden im kommenden Jahr um 2,7 Prozent steigen und damit stärker als in Deutschland (+2,5 Prozent) und in der Schweiz (+1,9 Prozent). Dies geht aus einer Studie der Beratungsfirma Hewitt Associates hervor. Die höchsten Gehaltszuwächse werden in Österreich für Topmanager mit durchschnittlich plus 2,9 Prozent erwartet.

Dahinter folgen mittleres Management und Spezialisten mit plus 2,8 Prozent. Auf der Ebene der Sachbearbeiter seien durchschnittliche nominelle Gehaltssteigerungen von 2,7 Prozent möglich, heißt es in einer Pressemitteilung von heute, Mittwoch. Die Studie des Vorjahres habe für Österreich für 2009 eine durchschnittliche Gehaltssteigerung um 4,1 Prozent vorhergesagt, tatsächlich seien es aber nur 2,5 Prozent. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) geht in seiner aktuellen Prognose für 2010 von einem Anstieg der Pro-Kopf-Bruttoverdienste für heuer von 2,3 Prozent und für 2010 von 1,2 Prozent aus.

Höchste Zuwächse in der Türkei

Für Europa - durchgeführt wurde die Studie in 16 Staaten - wird im "Global Salary Increase Survey 2009-10" von Hewitt Associates eine Gehaltssteigerung von durchschnittlich 3,3 Prozent erwartet. Die höchsten Zuwächse werden dabei mit plus 6,8 Prozent für die Türkei prognostiziert, die geringsten für die Schweiz (+1,9 Prozent), hieß aus der Wiener Hewitt Associates GmbH. Für die EU (14 Teilnehmer) wurde ein durchschnittlicher Anstieg von 3,2 Prozent errechnet, davon die höchsten Zuwächse für Ungarn (+4,7 Prozent) und die niedrigsten für Frankreich und UK (2,4 Prozent). In den USA werden wie in Österreich für das kommende Jahr durchschnittlich um 2,7 Prozent höhere Gehälter erwartet.

In der Hewitt-Studie werden die Vergütungspraktiken von mehr als 5.000 Unternehmen in 46 Ländern analysiert. In Österreich haben sich 73 Unternehmen beteiligt. (APA)

 

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