Ist iPhones AppStore doch keine Goldgrube?

7. Oktober 2009, 14:17
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Apple wirbt unablässig, doch manche zweifeln am kommerziellen Erfolg der iPhone-Entwickler

Apple wird nicht müde den AppStore des iPhones als das neue große Ding zu bewerben. Und tatsächlich haben die vielen Zusatzapplikationen im Sturm die Herzen der Nutzer erobert. Allerdings kommen immer mehr Stimmen auf, die am kommerziellen Konzept zweifeln. Während Apple bei allen Verkäufen mitschneidet, dürften sich einem Bericht von Newsweek nach nur die wenigsten Werke auch für die Entwickler auszahlen.

Goldrausch mit angezogener Handbremse

Zwar stimmen die Berichte von anfänglichen One-Hit-Wonders. Manche Entwickler, die zum Start des Online-Stores auf der Matte standen, konnten in wenigen Monaten mehre Zehntausend, manche sogar Hunderttausend Dollar lukrieren. Doch mit der zunehmenden Überflutung des Stores mit Apps jeder Facon und Qualität, wird es schwerer sich auf den wenigen Bildzeilen zu behaupten. Der Traum, mit einer guten App aussorgen zu können, darf ob der Fülle an Gratisalternativen oder Klone mittlerweile vergessen werden, so der Tenor.

Kommerzieller Misserfolg

Newsweek betont, Apple würde zwar keinen Einblick in die Geschäftszahlen gewähren, doch es zeichne sich ab, dass manche Entwickler die Produktionskosten für ihre Apps gar nicht mehr hereinspielen werden. Auch große Unternehmen, deren Spiele in den AppStore-Charts aufscheinen, hätten sich mehr vom iPhone-Boom versprochen.

Mit Apples kürzlich gestarteter Videospiel-Initiative für den iPod Touch - samt einiger namhafter Games wie Madden NFL (EA) - wird es interessant zu sehen sein, wie sich große Konzerne auf dem Handheld bewähren. (zw)

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Newsweek

  • Lösen sich die iPhone-Träume in Luft auf?
    foto: apple

    Lösen sich die iPhone-Träume in Luft auf?

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