Laufen gegen Krebs

7. Oktober 2009, 10:35
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Beim "Krebsforschungslauf" werden Rennrunden in Spendengelder für umgewandelt

Wien - Laufen gegen den Krebs heißt es auch heuer wieder am Wiener Universitätscampus: Beim vierten "Krebsforschungslauf" am kommenden Samstag (10.10.) werden die Rennrunden aller Teilnehmer von Veranstaltungspartnern in Spenden für die "Initiative Krebsforschung" umgewandelt. "Die Initiative kann damit Impulse für wichtige wissenschaftliche Projekte geben und so zur Entwicklung von Therapiemethoden beitragen", erklärte Michael Micksche, Leiter des Krebsforschungsinstituts an der Medizinischen Universität Wien, in einer Aussendung.

Geld zur Entwicklung neuer Therapien

Jede Runde zählt, denn pro Runde spenden Sponsoren fünf Euro für die Krebsforschung an der Medizinischen Universität Wien. Die erlaufenen Gelder kommen Projekten zur transnationalen Forschung und Krebsmedizin zugute, so z. B. zur Entwicklung von neuen Therapiemethoden. Ziel sei es, molekulare und genetische Veränderungen an Krebszellen bzw. deren Stammzellen und auch von umgebenden Gewebe zu erkennen und zu charakterisieren. Die Erkenntnisse sollen die Identifizierung von neuen therapeutischen Zielstrukturen ermöglichen, hieß es.

Entlang der Laufstrecke werden heuer übrigens auch die wichtigsten Errungenschaften präsentiert, die ab Ende des 18. Jahrhunderts von den heutigen Gründen des Alten AKH - Universitätscampus aus die Medizin weltweit nachhaltig geprägt haben.

Die "Initiative Krebsforschung" wurde im Jahr 2005 mit dem Ziel gegründet, die österreichische Bevölkerung laut eigenen Angaben "aktiv in den Kampf gegen Krebs einzubinden und die finanzielle Grundlage für die Krebsforschung an der Medizinischen Universität Wien sicher zu stellen". (APA)

Lauftermin

"Krebsforschungslauf" am Samstag, 10. Oktober von 9.00 bis 12.00 Uhr am Universitätscampus Hof 2, Alserstraße 4, 1090 Wien.

Startspende pro Teilnehmer: 10 Euro. Weitere Informationen auf der Website der Meduni

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