Von einem, der fesch wird, sich aber auch ein bisserl treu bleibt

7. Oktober 2009, 16:29
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Subaru Outback: Geländekombi in ganz neuem Gewand

Was sofort auffällt, wenn man sich reinsetzt in den Outback: mehr Auto. Der Vielzweckallradgeländekombi ist in allen Dimensionen gewachsen gegenüber dem Vorgänger, in der Länge um 4,5 (auf 4,78 m), in der Breite um 5,0 und in der Höhe um 6,0 cm, was alles den Insassen in Form von großzügigerem Raumangebot zugute kommt, und der Kofferraum schluckt nun bis zu 1726 Liter.

Dass man sich dank ansprechender Materialien auch diesbezüglich wohler fühlt im Outback, wird nicht nur Durchquerer der namensgebenden zivilisationsfernen Region in Australien erfreuen.

Die Bodenfreiheit wurde für Ausfahrten ins Abseits - man weiß ja, Subaru-Fahrer tun so was häufiger - auf 20 cm erhöht, woraus sich insgesamt Geländeeigenschaften ergeben, die manchem SUV gut anstünden. Der Allradspezialist aus Fernost verbaut im Outback generell seinen permanenten symmetrischen Allradantrieb, allerdings werden je nach gewähltem Getriebe drei unterschiedliche Zentraldifferenziale gereicht.

Drei Motoren gibt's, eh alles Boxer, keine Sorge. Überraschend dabei ist aber schon, wie schnell sich der Diesel durchgesetzt hat. 90 Prozent aller Outback-Kunden, glaubt der Importeur, werden zum Selbstzünder greifen.

Auf ersten Testkilometern überzeugte der denn auch rundum, nämlich nicht nur durch Antritt (350 Nm!), sondern auch durch Geräuschkultur.

Dass das Fahrwerk eher weich, komfortabel ausgelegt ist, wirkt sich keineswegs negativ auf Handling oder Seitenneigung aus. Und in Sachen Design werden Subarus, so auch der neue Outback, neuerdings richtig fesch - mit dem Risiko wachsender Beliebigkeit.

Insgesamt jedenfalls ein erstaunlich stimmiges Auto. (Andreas Stockinger/DER STANDARD/Automobil/2.10.2009)

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