Boku-Zentrum für Forschung in Entwicklungsländern

6. Oktober 2009, 19:35
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Mit dem neu gegründeten "Centre für Development Research" (CDR) stellt die Universität für Bodenkultur Wien das Thema "Forschung und Entwicklung" auf eine eigene Grundlage. Wie der geschäftsführende Rektor der Boku, Martin Gerzabek, bei einer Präsentation sagte, stehen dabei die Themen "nachhaltige Waldbewirtschaftung, kleinstrukturierte Bewässerung, Tierhaltung und Tierzucht oder ökologische Landwirtschaft" im Zentrum des Interesses.

Die Wissenschafter der Boku kooperieren dabei sowohl mit staatlichen als auch mit nichtstaatlichen Organisationen in über zwanzig Entwicklungsländern. Schon bisher hat die Universität Forschungs- und Ausbildungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika durchgeführt. Die Zielvorgaben, die das neu gegründete Centre bedienen will, sind keine leicht erreichbaren: "Reduktion von Armut und Erhöhung von Lebensqualität", "Sicherung von Ernährung und Gesundheit" sowie "Erhaltung natürlicher Ressourcen und der Umwelt". Am 14. Oktober findet mit der Veranstaltung Seeking Opportunities in Times of Crisis die Eröffnung statt (17-19.30). (APA, red/DER STANDARD, Printausgabe, 07.10.2009)

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