Constantia Bank wehrt sich gegen "Zahlenspiele"

6. Oktober 2009, 16:12
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Angaben zu Forderungen an die Bank zurückgewiesen

Wien - Nur holprig kommen die Vergleichsbemühungen rund um Immoeast/Constantia voran. Während die Constantia Packaging B.V. der Immoeast AG dazu kürzlich ein neues Angebot unterbreitet hat, wirft die Constantia Privatbank (CPB) der Immofinanz-Gruppe und ihrem Vorstandschef Eduard Zehetner ein Operieren mit falschen Zahlen vor.

Konkret bezieht sich die CPB auf Zahlen über die Höhe von Forderungen gegenüber der Bank, die Zehetner vorige Woche im Zuge der Hauptversammlung der Immofinanz genannt hat. Dabei handle es sich um "persönliche (Ein-)Schätzungen von Herrn Dr. Zehetner, gegen die sich die Bank verwehrt", hieß es am Dienstagnachmittag in einer Aussendung. Jede Zahl, die vor endgültiger Klärung in der Öffentlichkeit genannt würde, bringe Verhandlungspartner in der Sache nicht weiter und verzögere konstruktive Ergebnisse.

Die eine genannte Forderung betreffe einen Betrag von 150 Mio. Euro, der angeblich ungerechtfertigt an die Immofinanz fakturiert worden sei - und zweitens um laut Immofinanz rund 100 Mio. Euro angeblich zu viel verrechnete Managementgebühren, wobei die bestehenden Verträge zwischen Bank und Immofinanz laut Zehetner falsch interpretiert worden seien und in der Vergangenheit zu hoch veranschlagte Gebühren zurückzuzahlen seien.

Zu den 150 Mio. Euro ist "für die Bank schwer vorstellbar, dass Honorarnoten, die im Zusammenhang mit den Kapitalmarkttransaktionen der Immofinanzgruppe verrechnet wurden, keine adäquate Dienstleistung gegenüber gestanden sein soll". Zu den 100 Mio. Euro wird seitens der Bank festgehalten, dass man gerne laufende Verträge vorzeitig beenden könne, aber natürlich nicht ohne Gegenleistung; im übrigen warte die Bank noch immer auf die seit Mai fällige Akontozahlung der Immofinanz für 2009 - "für Leistungen, die seit einem Dreivierteljahr ordnungsgemäß erbracht werden", wie ein Sprecher betont. (APA)

 

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