Neues Verfahren zur Wasserstoffherstellung entwickelt

6. Oktober 2009, 15:39

Hochdruck-Laser in Kombination mit anorganischen Gasen macht Produktion umweltfreundlicher

Florenz - Forscher des European Laboratory for Non-Linear Spectroscopy an der Universität von Florenz haben ein neues Verfahren zur Produktion von Wasserstoff entwickelt. Durch einen speziellen Hochdruck-Laser in Kombination mit anorganischen Gasen könnten nach Angaben der Forscher die gleichen Ergebnisse wie bei der herkömmlichen Elektrolyse oder der Dampfreformierung erzielt werden.

"Die Dissoziation von Wasser durch Elektrolyse, aber auch der Gebrauch eines Lasers sind sehr kostenaufwendig", meint Projektleiter Roberto Bini. "Deshalb haben wir ein integriertes System aus chemischen und physikalischen Maßnahmen als die günstigere Lösung ausgemacht." Binis Kollege Matteo Ceppatelli erläutert: "Bevor wir den Argon-Ionen-Laser auf 1.000 bis 5.000 bar hochfahren, geben wir dem Wasser bestimmte Anteile an Kohlen- oder Stickstoffoxid hinzu. Unterstützt wird die Reaktion durch den Einsatz einer nahe des UV-Bereichs liegenden Strahlung mit einer Wellenlänge von 350 Nanometern."

Ohne CO2-Emission

Durch diese Kombination würden die Wassermoleküle in Wasserstoff- und Hydroxidionen zerfallen. Während des entstehenden Fließgleichgewichts könnten sich die Wasserstoffatome mit anderen Wasserstoffatomen zu Wasserstoffmolekülen vereinen. Hinzu komme der Vorteil, dass die Reaktion umweltfreundlich mit Hilfe von Einschlussverbindungen (wasserhaltige Clathrate) und somit ohne CO2-Emission herbeigeführt werden kann.

Die Untersuchung ist Teil des von der Europäischen Union finanzierten Förderprogramms "Fuel Cell and Hydrogen Joint Technology Initiative", das einen gegenüber der ursprünglichen Energie-Mix-Planung zeitlich vorgezogenen Einsatz der Wasserstofftechnologie in Europa beabsichtigt. Einzelheiten sind in der von der amerikanischen Akademie für Naturwissenschaften herausgegebenen Fachzeitschrift PNAS beschieben. (red/pte)

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17 Postings
Frotzel
00
8.10.2009, 11:56
Ein Schritt zu einem hochwirksamen Katalysator?

Enerieprobleme werde früher oder etwas später auf alle Fälle gelöst.

Das Erdöl ist viel zu nützlich um verbrannt zu werden, außer wir können es künstlich ausreichend preiswert ersetzen.

Die Wüsten werden den Arabern aber noch lange Einnahmen sichern.

Curd Hombre
00
7.10.2009, 07:37
...wenn die mit einem Laser Wasser in....

...Suerstoff & wasserstoff zerelegen, kann dieses Gemisch (Knallgas) dann nicht durch den Laser auch explodieren?

Frage ist ernstgemeint!

sebastian lechner
00
7.10.2009, 10:48

wenn ichs richtig verstanden habe, dissoziert hier nur ein einzelnes wasserstoff atom vom molekül, das übriggebliebene hydroxid ion wird sich dann im restlichen wasser lösen, es fällt also kein gasförmiger sauerstoff an

al vvi
00
7.10.2009, 02:45

Das koennte vom Oesterreichischen Klimafonds und seinen hoechst qualifizierten Forschern entwickelt worden sein, praktischer Wert gleich null, aber wissenschaftlich.

Zunni
00
7.10.2009, 11:17

genau, stellen wir sämtliche grundlagenforschung auf der stelle ein, hat ja keinen unmittelbaren praktischen nutzen ...

ausserdem bezweifle ich, dass hier kein praktischer nutzen vorliegt.

her wig
00
7.10.2009, 09:15

Dass Sie damit praktisch nichts anfangen können, glaub' ich Ihnen sofort.

irgendein/e posterIn
 
00
6.10.2009, 20:15
SSSUUUUUPEER

jetzt hat es die Menschheit endlich geschafft. Alle Probleme sind nun weg

x aeins
00
6.10.2009, 21:47

für deine Partnerschaftsprobleme ist das wahrscheinlich tatsächlich nicht geeignet - aber vielleicht für ein Energieproblem der Zukunft?

irgendein/e posterIn
 
00
6.10.2009, 22:51

ich glaube auch nicht für ein energieproblem der zukunft

Searles
 
00
7.10.2009, 01:28

Hat ja auch niemand behauptet.

gigngogn
 
00
6.10.2009, 22:30
Genau, weil der Laser braucht sicher fast gar keine Energie und Laser sind ja bekannt für ihren enorm hohen Wirkungsgrad :)

Meine Wenigkeit mit viel Senf
20
7.10.2009, 07:30
Übrigens...

... ist Wasserdampf, der bei der Verbrennung von Wasserstoff entsteht, ebenfalls ein Treibhausgas.

Beispiel: bewölkt und Regen letzte Nacht, Frühtemperatur 18 Grad am 7. Oktober!

M L3
00
10.10.2009, 16:46
Gerade an dem 7. und 8. Oktober hatten wir wunderschönes warmes Wetter

Wenn das das Resultat des Klimawandels ist (so er existiert), dann weiter so!
Aber Argonlaser haben wirklich sauschlechten Wirkungsgrad (<0,1%), da muß man sich was besseres einfallen lassen. Vielleicht geht es ja auch mit Halbleiter oder Festkörperlasern.

A ndreas Bogeschdorfer
01
7.10.2009, 13:38
Na Gott sei Dank entsteht ja bei der Verbrennung fossiler Treibstoffe kein Wasserdampf!

In den Stätten wird der Einsatz von Verbrennungsmotoren aus genau diesem Grund früher oder später abdanken. Aber weniger, weil der emittierte Wasserdampf für das Klima zum Problem wird, sondern für die Bausubstanz in den Städten. Das Klima wird vor eher von den Dampfemissionen der Großkraftwerke mitbeeinflusst.

nix fir unguad
10
7.10.2009, 16:45
Ihre heissgeliebten Bio BHKW erzeugen auch Wasserdampf

A ndreas Bogeschdorfer
01
7.10.2009, 23:06
Erst denken, dann posten!

Wasserdampf setzen biogene wie fossile Brennstoffe frei, soweit richtig. Der Unterschied: Das Großkraftwerk setzt auch in der Stromerzeugung Wasserdampf frei.

Dieser wird über hohe Kühltürme freigesetzt, mit hohem Energiegehalt der den thermischen Aufstieg in hohe Luftschichten begünstigt.

Außerdem ist der Wirkungsgrad bei BHKW höher und fossile Brennstoffe können auch durch Wind, Solartechnologien und Wasserkraftwerke ersetzt werden, wodurch in Summe auch die Wasserdampfemissionen sinken.

Also bitte nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen, sondern erst mal schauen, womit man es zu tun hat.







kingfisher
02
7.10.2009, 07:46

du kannst den schwachsinn den du von dir gibst unmöglich ernst meinen...

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