Reporter ohne Grenzen durften nicht in Russland einreisen

6. Oktober 2009, 14:16
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Wollten Pressekonferenz zum Fall Politkowskaja in Moskau besuchen

Paris - Die russischen Behörden haben zwei Vertreter der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) daran gehindert, die Pressekonferenz zum Fall Politkowskaja in Moskau zu besuchen. Die beiden Journalisten hätten keine Einreiseerlaubnis erhalten, berichtete RSF in Paris. Darunter sei auch der RSF-Generalsekretär Jean-François Julliard.

"Wir sind äußerst schockiert über diese Entscheidung, besonders, weil wir immer offen mit den russischen Behörden umgegangen sind", sagte Jouillard. "Moskau will nicht, das wir die Russen direkt ansprechen. Doch wir geben nicht auf." Seit März 2000 wurden in Russland laut RSF 22 Journalisten ermordet. Russland liegt auf der Pressefreiheits-Rangliste der Organisation auf dem 141. Platz von 173 Ländern. (APA)

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