Physik-Nobelpreis 2009 nach Großbritannien und USA

6. Oktober 2009, 12:57
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Ehre für Leistungen im Lichtleiter-Bereich und die Entwicklung von CCD-Bildsensoren

Der Nobelpreis für Physik 2009 geht zur Hälfte an den chinesisch-britischen Forscher Charles K. Kao und zu je einem Viertel an die beiden US-Wissenschafter Willard S. Boyle und George E. Smith. Kao wird für seine Leistungen im Lichtleiter-Bereich geehrt, Boyle und Smith für die Entwicklung von CCD-Bildsensoren. Die Ehrung ist wie im Vorjahr mit zehn Millionen Kronen (975.705 Euro) dotiert.

"Spontanen Symmetriebrechung"

Am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, wird der Preis in Stockholm überreicht. Im Vorjahr ging der Nobelpreis für Physik zur Hälfte an den aus Japan stammenden US-Forscher Yoichiro Nambu und zu je einem Viertel an die zwei japanischen Forscher, Makoto Kobayashi und Toshihide Maskawa. Geehrt wurden die drei Forscher für ihre Forschungsarbeit aus dem Bereich der subatomaren Physik, im Speziellen für die Entdeckung des Mechanismus der "spontanen Symmetriebrechung" und des Ursprungs dieses Phänomens. Erforderlich dafür war die Annahme, dass es drei Quarkfamilien geben muss. Die vorhergesagten neuen Quarks wurden später in Experimenten nachgewiesen. (APA)

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