Obamas "Cola-Steuer" lässt Industrie schäumen

6. Oktober 2009, 10:56
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Die Getränke-Industrie hat wenig Freude mit dem Vorschlag, Softdrinks höher zu besteuern

Wien - US-Präsident Barack Obama will Softdrinks zukünftig mit einer Steuer belegen. Das Ziel ist klar: Die US-Amerikaner sollen weniger Cola & Co trinken um am Ende weniger Gewicht auf die Waage zu bringen. Immerhin trinkt jeder US-Amerikaner laut Erhebungen im Schnitt 200 Liter der diversenen "Zuckersäfte" pro Jahr.

Eine sogenannte Cola-Steuer in der Höhe von zehn bis 12 Prozent, könne den Konsum deutlich reduzieren, so die Hoffnung. Wird ein Getränk um zehn Prozent teurer, nimmt der Verkauf laut Forschern in einem ähnlichen Ausmaß ab. Außerdem würden durch diese Steuer zusätzlich bis zu 15 Milliarden Dollar in die Staatskasse gespült - und die kann das derzeit vermutlich gut gebrauchen.

Die Getränke-Industrie hat nicht überraschend wenig Freude mit Obamas Idee. Die Steuer ist aber ohnedies noch nicht beschlossene Sache. (red)

 

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