Windows 7 mit allen Aero-Effekten - unter Mac OS X

6. Oktober 2009, 10:52
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Neue Version der Virtualisierungssoftware angekündigt - Optimierungen für Snow Leopard, vereinfachte Migration und besserer 3D-Support

Mit einer neuen Version der eigenen Software will der Virtualisierungsspezialist VMware zunehmend die Grenzen zwischen Mac und Windows-Welt verschwimmen lassen: VMware Fusion 3.0 bietet einige zusätzliche Features, die den Betrieb von Windows innerhalb einer laufenden Mac-OS-X-Instanz weiter optimieren sollen.

Windows 7

So verspricht man in der Ankündigung die "ultimative Windows 7"-Experience, damit meint man, dass es keinerlei Einschränkungen bei einem virtualisierten Windows 7 im Vergleich zu einem nativ laufenden System geben soll. Konkret bedeutet dies vor allem, das nun selbst die Aero-Effekte in der Virtualisierung problemlos laufen sollen - etwas an dem die diversen Hersteller nun schon eine zeitlang gearbeitet haben.

Optimum

Aber auch sonst hat man den 3D-Support in virtuellen Maschinen weiter optimiert, konkret soll die Software nun mit DirectX9 samt Shader-Modell 3.0 umgehen können. Ganz neu ist der OpenGL-2.1-Support, auch wenn dieser derzeit auf Windows als Gastsystem beschränkt ist.

Tools

Weitere Optimierungen hat man am Tool zur Migration von bestehenden Windows-Systemen in eine virtuelle Maschine vorgenommen, so dass sich ein entsprechender Umzug in wenigen Schritten durchführen lassen soll - auch über das Netzwerk. Außerdem hat man einige Verbesserungen für Mac OS X 10.6 "Snow Leopard" integriert, vor allem in Hinsicht auf den 64-Bit-Support. Neu ist ein eigenes "Always-On"-Menü, dass den Windows-Programmstarter durch ein kleines Mac-Applet ersetzt.

Verfügbarkeit

VMware Fusion 3 soll ab dem 27. Oktober erhältlich sein, es kann ab sofort für 79,99 US-Dollar vorbestellt werden. Wer bereits eine ältere Version der Software einsetzt, kann diese um 39,99 US-Dollar aktualisieren. (apo, derStandard.at, 06.10.09)

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    grafik: vmware
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