"Es gibt drei Windows 7-Editions, das ist nicht kompliziert"

6. Oktober 2009, 10:23
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Für die meisten Kunden seien Starter, Home oder Professional gedacht - und dann gibt es noch Enterprise und Ultimate

Microsoft-Chef Steve Ballmer sieht keinen Grund dafür, die verschiedenen Versionen von Windows 7 kompliziert zu nennen. Wie er im Interview mit Cnet erklärte gebe es drei Versionen: Windows 7 Starter, Home und Professional. Und dann gibt es noch Ultimate und Enterprise.

Drei Versionen

Laut Ballmer würden Kunden als Einzelhandelsversionen bzw. beim Kauf eines PCs oder Notebooks vorinstalliert drei Versionen zur Auswahl haben. Die Starter-Edition sei quasi für Lowest-End-Geräte mit schwacher Hardware-Ausstattung gedacht. Für alle anderen, die Windows zu Hause einsetzen wollen gebe es die Home-Edition. Nutzern, die Windows vorwiegend für die Arbeit benötigen, stünde die Professional Version zur Verfügung.

Und dann nochmals zwei

Enterprise sei für große Unternehmen gedacht, die mehr Kontrolle über Verwaltung und Sicherheitsfeatures benötigen. "Und dann wird ein es ein paar Leute gebe, die einfach alles haben wollen was man bekommen kann, auch für zu Hause: für die haben wir Ultimate", so Ballmer.

Kein einfaches Upgrade für Netbooks

Dass es beim Upgrade etwas komplizierter wird, gibt der Microsoft-Chef zu. Vor allem auf Netbooks, die hauptsächlich mit Windows XP ausgeliefert wurden und werden. Denn von XP kann man nicht direkt auf eine Windows 7-Version aktualisieren. "Wir haben kein einfaches Upgrade". Man könne nur XP von einem System löschen und Windows 7 neu darauf aufsetzen, das sei nicht einfach, aber etwas anderes habe Microsoft nicht.

MS-Tablet: Kein Kommentar

Zum Microsoft Tablet "Courier" wollte Ballmer den Cnet-Interviewern keine Auskunft geben. Er meinte jedoch, dass Apple hier wohl wie immer einen einzigartigen Blickwinkel präsentieren werde. Man habe aber bei Microsoft tolle Leute, die großartiges leisten.

Zune HD wird kein Smartphone

Zu Windows Mobile ließ sich Ballmer nicht darauf festnageln, Fehler in der Entwicklung des System einzugestehen. Windows Mobile 6.5 sei ein gutes Produkt, es sei ein großer Schritt vorwärts. Als Software-Hersteller mit vielen verschiedenen Handy-Hersteller zusammenzuarbeiten sei das richtige Modell und mächtiger im Vergleich zu Apples, Blackberrys oder Palms Modellen. Als Mitbewerber nannte Ballmer Android und LiMo. Nach seiner Ansicht biete Microsoft hier das beste Angebot. Aus dem Zune HD soll daher kein Smartphone werden. Ballmer strich erneut den stärkeren Fokus auf Software heraus. So werde es die Zune Music-Player-Software auf für Windows Mobile-Handys und PCs geben. (red)

 

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    Für Steve Ballmer gibt es nur drei Windows 7-Versionen, und dann nochmals zwei.

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