
RAU-TV: "Ich bin im falschen Film" - Karl-Heinz Grasser nimmt im Video-Interview zur Buwog-Affäre Stellung.
derStandard.at-Nahaufnahme von Grassers Pressekonferenz.

Großes Medieninteresse bei der Pressekonferenz.

Grasser war trotz aller Vorwürfe guter Laune - "Es ist unfassbar, was der Herr da behauptet", sagt er über die Aussagen Ramprechts.

Grasser wehrt sich gegen die Anschuldigungen und spricht von einem "Racheakt".
Wien - Karl-Heinz Grasser ist zornig. "Extrem zornig", wie er sagt. Darüber, dass sein Name und das Vergabeverfahren der 60.000 Bundeswohnungen im Jahr 2004 im Nachhinein angekreidet werden. Er selbst habe damals nämlich darauf geachtet, dass alles "professionell, den internationalen Standards entsprechend und juristisch völlig sauber stattfindet." Er habe niemanden beeinflusst und für den Steuerzahler eine "wirklich gute Transaktion" abgewickelt.
Einer, der das nicht so sieht, ist einer seiner ehemaligen Kabinettsmitarbeiter: Michael Ramprecht, ehemaliger Geschäftsführer der Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG), erhob vor dem Staatsanwalt unter Wahrheitspflicht schwere Vorwürfe gegen den Ex-Finanzminister. Es sind dieselben, die bereits Anfang der Woche im Nachrichtenmagazin Profil veröffentlicht worden waren: Demnach soll Grasser den Verkauf der Wohnbaugesellschaften des Bundes massiv zugunsten der Immofinanz beeinflusst haben. "Ramprecht lügt", sagt Grasser und zitiert aus einem E-Mail Ramprechts aus dem Jahr 2006, das dieser kurz nach seiner Entlassung geschrieben hatte. Darin bezeichnet er sich als "angeschossenes Raubtier", das "nichts mehr zu verlieren hat." Für Grasser Beweis genug, um aus den aktuellen Vorwürfen einen "Racheakt" herauszulesen.
Außerdem sei Ramprecht "zutiefst unglaubwürdig" und habe ein "zweifelhaftes Image". Er werde in jedem Fall Klage einreichen. Schließlich habe er selbst ein "supersauberes, reines Gewissen."
Ramprecht selbst sieht einer möglichen Klage "mit allergrößter Gelassenheit entgegen", schreibt er in einer Stellungnahme an die "ZiB2" des ORF. Er habe bereits seinen Anwalt beauftragt, Grassers Aussagen einer rechtlichen Prüfung zu unterziehen. "Eine menschliche Bewertung der Person Grasser und seiner verzweifelten, wilden Rundumschläge" sollen sich die Zuseher der "ZiB2" selber machen, so Ramprecht.
"Ich bin das Opfer dieser schiefen Optik"
Doch wie verlief das Vergabeverfahren? 2002 trat die erste Vergabekommission zusammen, um die Angebote zu prüfen; Die zweite Kommission gab es zwei Jahre später. Bereits im Spätherbst 2002 behauptet Ramprecht, habe er erfahren, dass schlussendlich die Immofinanz den Zuschlag kriegen sollte.
Zwischen dem 8. und dem 11. Juni 2004 gab es die letzte "Last Final Offer"-Runde, bei der die beiden Letzt-Bietenden, die CA Immo AG und das Immofinanz-Konsortium zwei verschlossene, versiegelte Kuverts in einer Kanzlei ablieferten. Den Zuschlag erhielt die Immofinanz mit 830,58 Millionen - gerade einmal 1,19 Millionen mehr als das Angebot der CA Immo AG war.
Grasser habe 2004 dafür gesorgt, dass die Investment-Bank Lehman-Brothers den Zuschlag erhielt, sagt Ramprecht. Durchgedrückt wurde das im Buwog-Aufsichtsrat. Der Immobilienmakler Ernst-Karl Plech habe Ramprecht anschließend mitgeteilt, dass es Grassers Wunsch sei, dass letztlich die Immofinanz den Zuschlag für die Buwog erhalte. "Blödsinn", wie Grasser nun sagt. "Ich habe Plech zu der Zeit ein paar Mal im Jahr gesehen, Ramprecht hingegen fast jeden Tag." Dieser hätte ihn also jederzeit fragen können und nicht "auf Zurufe im Gang reagieren müssen." Plech bestreitet übrigens diese Intervention, heute ist er Grassers Partner in einer neuen Immobilienfirma.
Den Eindruck einer schiefen Optik sieht Grasser ebenfalls, aber: "Ich bin das Opfer dieser schiefen Optik", sagt er. Die Journalisten sollten alle damaligen Mitglieder anrufen, die würden seine Version bestätigen. Auf den Einwand eines Reporters, das habe man bereits getan, leider sei aber niemand zu einer Aussage bereit, sagte der ehemalige Minister: "Würden Sie denn gerne bei einer solchen Angelegenheit im Rampenlicht stehen? Ich glaube, die Herren stehen im Moment lieber am Golfplatz."
"Wären sofort aus meinem Büro geflogen"
Einen unangenehmen Beigeschmack hat auch die Tatsache, dass die beiden engen Freunde Grassers, die Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger von der Immofinanz eine Provision in Höhe von fast zehn Millionen Euro kassierten. Wofür genau, ist nicht klar. Grasser bestreitet entschieden, davon etwas gewusst zu haben: "Die beiden haben mir das bewusst verschwiegen, weil ihnen klar war, dass sie sonst sofort aus meinem Büro fliegen, wenn ich das erfahre." Er sei jedenfalls "aus allen Wolken gefallen" als er davon gehört hatte. Für Grasser gilt die Unschuldsvermutung.
Schon am Wochenende haben die Grünen eine Anzeige gegen Karl-Heinz Grasser eingebracht. Finanz-Staatssekretär Andreas Schieder hat indes mit seinem Ruf nach einer Sonderprüfung des Rechnungshofs (RH) erneut eine Debatte über die Notwendigkeit einer solchen losgetreten. Sollte das Parlament nach dem RH-Bericht noch Fragen haben, "kann es diesen immer noch in einem Untersuchungsausschuss nachgehen", argumentierte er. Klar sei, so der SPÖ-Staatssekretär, "der Sumpf, der sich da auftut, muss Schritt für Schritt trocken gelegt werden". (Saskia Jungnikl, derStandard.at, 6.10.2009)
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weiss irgendwer ob diese - von grasser wohl unglaublich uneigenützige - amnestie für steuerhinterzieher (http://www.news.at/articles/... millionen)
jemals gesetz geworden ist?
für mich erscheint diese jetzt in einem ganz anderen licht... unter jenem der vorsorglichen absicherung nämlich...
dass ein flachwurzler wie khg
- fin. minister wurde (mehr ging nicht - dank khol!)
- solche "deals" durchzog
(dieser war wohl einer der lukrativsten für die käufer : frage : w a s wussten z.b. die wr. städtische über die provisionen ?)
- völlig unbeschadet aus der home-page-affäre herauskam
usw
usw. - hat mit der deckung durch schüssel zu tun !
auch hier wird n i c h t s...
an ihm hängenbleiben, denn würde er verurteilt werden - oder gar (wie pfuiii) ins gefängnis kommen -
würde dies
ein e r d b e b e n in dieser republik auslösen !
und dies...
wird die ö v p (mit starker mithilfe der spö !)
zu verhindern wissen.
n u r
der swarovski-clan schätzte khg richtig ein...
w i e s o - wohl ? ? ?
erinnert mich eine andere tragische figur,"nixon",
er sagte "i didn't do it", mindestens so oft wie grasser,
er hob seine hände mit dem Vzeichen
"i didn't do it",
letztendlich tauchte ein tape auf, dass manipuliert war,
und das wars, er dankte ab, und setzte den stolperer
ford als präsident ein,
bei nixon war es ein tape, bei grasser könnte es ein
e-mail sein,
aber grasser wird nicht in uhaft genommen,
keine hausdurchsuchung, es wird natürlich nichts gefunden,
und grasser kann sich beruhigt zurücklehnen,
glaubt er, aber erstens kommt es anders zweitens
als man denkt.
auch strasser hat geglaubt, ihm passiert nichts,
die nanotechnologie hat es aber ermöglicht.
und grasser wird weiter rufen"ich habe nichts davon gewusst" wie es nixon tat,
Grasser war als Finanzminister und auch noch unmittelbar vor dem Bekanntwerden der BUWOG-Geschichte, für viel junge aufstrebende und oft allzu ehrgeizige junge Adademiker sogar so etwas wie ein Vorbild, Idol ist der neudeutsche Ausdruck. Diese Yuppies waren in der Banken-, der Börsen- und, wie das Beispiel Grasser und anderer FPÖ-Emporkömmlinge zeigt, auch in der Politikszene zu hause. Schell Karriere oder noch besser, schnelles Geld machen - auch mit der Methode "bar aufs Handerl, heisst neben den Steuerbehörden - ist in dieser Szene natürlich "in" ansonsten ist "man sowieso out". Der Verlust von wirklichen - ach wie schrecklichen doch diese Traditionen - Maßstaben, führt dazu, dass man jederzeit auch ein reines Gewissen hat. Praktisch.
(BundesbeschaffungsgesmbH) gründen lassen. Damit wurden vielen KMU und Bauern das Aus gemacht. Alle Nahrungsmittel mussten von den Kasernen und von den Justiz auf einmal bei der Firma AGM eingekauft werden.
Auch wenn die Produkte dort selbstversändlich meist teurer waren, als direkt bei den Herstellern. Damit wurden nicht nur Steuerbezahler, sondern auch viele Betriebe geschädigt.
grasser - ein roter bonze
hochegger - ein roter bonze
meischberger - ein roter bonze
plech - ein roter bonze
und natürlich hatte der grasser nix besseres zu tun, roten bonzen in die hände zu spielen.
den roten bonzen von der iv, die ihm seine homepage gesponsort haben zn, dem erzroten meinl usw.
jaja.
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