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Rotes Kreuz twittert für Katastrophenhilfe

5. Oktober 2009, 18:42

Per Kurznachrichtendienst kann rasch Hilfe vor Ort organisiert werden

"RT@Federation: Photos aus #Samoa und American Samoa vom Amerikanischen Roten Kreuz http://bit.ly/5D3hz #redcross #roteskreuz #tsunamiabout." Seit gut einem Jahr nutzt das Österreichische Rote Kreuz Twitter als Plattform, unter anderem für Informationen aus Katastrophengebieten, wie zuletzt aus Samoa, Sumatra oder den Philippinen.

Zielgruppen

"Wir versuchen sowohl interne als auch externe Zielgruppen anzusprechen", erzählt Gerald Czech, Webmaster und Social-Media-Spezialist beim Roten Kreuz. Als "Info-Backbone" sei Twitter nicht uninteressant. Bei Berichten aus Katastrophengebieten verlässt sich das Rote Kreuz jedoch noch immer auf Berichte von Hilfsorganisationen vor Ort. Sonstige Augenzeugenberichte ließen sich oft nicht verifizieren, sagt Czech.

Spendenaufrufe werden derzeit keine per Twitter gemacht, sehr wohl informiert das Rote Kreuz aber über Organisationen, bei denen etwa mit Kreditkarte gespendet werden kann. Wie viele Menschen man erreichen kann, hat das "Twestival" im Februar dieses Jahres gezeigt. Weltweit wurden dabei 250.000 US-Dollar für Wasserprojekte in Äthiopien, Uganda und Indien gesammelt.

Klappt

Was gut per Twitter klappt, sind kurzfristige Hilfsaktionen. "Kollegen auf den Philippinen haben nach den Überschwemmungen auf diesem Weg Helfer organisiert, als es galt, Lkws mit Hilfsgütern zu entladen", schildert Czech. (Bettina Fernsebner-Kokert, DER STANDARD Printausgabe, 6. Oktober 2009)

 

 

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