Hausbesetzung bei der "MA 2412“

5. Oktober 2009, 14:49
Bild 1 von 14»
Bild 1
foto: michael hierner / www.hierner.info

„Gesichter dürfen nicht fotografiert werden!" - das ist die Regel, um die man beim Betreten des Hauses gebeten wird. Das ist bei den meisten Besetzungen so, und dient dem Schutz der BesetzerInnen, die derzeit auf der Triesterstraße 114 für ihre Ziele Kopf und Kragen riskieren.

weiter ›

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 259
1 2 3 4 5 6
Bodypainter
00
12.10.2009, 08:31
update: das gebäude wurde heute (montag) nacht um 4 uhr von der polizei und einer privaten sicherheitsfirma (!) geräumt.

hans wurst
 
00
12.10.2009, 11:24

update vom update: es war die wega, nix privates.

Bodypainter
00
12.10.2009, 01:02
war heute (sonntag) vor ort

besetzer sind noch immer vor ort, polizei hat nicht gestürmt. viele der kunstobjekte wurden entfernt. gespräch mit der stadt wien über zukunft des gebäudes fand nicht statt. es wird eine räumung durch die polizei befürchtet.

Nachtsonne
00
10.10.2009, 10:09
Wárten auf Räumungserlebnis

Räumungsfrist ist gestern abgelaufen.
Für gestern waren nicht viele Programme angekündigt.

radiohead
25
6.10.2009, 21:44
bringts nix, schads nix...

da es ja unmittelbar keinen anderen nutzen für das haus gibt, ist es eigentlich egal, ob dort wer wohnt, oder nicht. richtig billig kann es ja ohnehin nicht sein, diesen alten bau wieder herzurichten und bewohnbar zu machen.
was das also mit gratis wohnen und schnorren zu tun haben soll versteh ich nicht. das modell ist einfach anders: statt förderungen in form von subventionen (gibts genug für wohnbau, soziales und kunst...) zu fordern, wird das gebäude als ausgangsbasis gefordert und anschließend alles selbst finanziert und auf staatliche förderungen gänzlich verzichtet. das ist vielleicht ein kredit in sachform, der durch renovierung und div. projekte (kultur, etc.) auf lange sicht wieder einen (sozialen) gewinn für die stadt bringt.

floehli
14
6.10.2009, 19:44
freiraum- tolles projekt- wichtige lage

besonders fürs schöpfwerk ist das hausprojekt eine große chance. ich hoffe, die stadt wien verschandelt den wunderschönen bau nicht mit den grässlichen entwürfen, die schon in umlauf sind. wien braucht einen freiraum! der garten dort bietet ruhe und gerade für kinder und jugendliche ist es ein paradiesisches plätzchen zum spielen, kreativsein, den stadtstress /-lärm abschalten...
es ist ein projekt von menschen, die solidarisch teilen und teilen wollen und etwas verändern wollen

helft mit! kommt vorbei!
es gibt 2x täglich kost-nix-essen und auch kost-nix-café sowie filmprogramm uvm

Nachtsonne
00
10.10.2009, 09:56
Damit kommt Ihr nicht durch Euer Vorstellung:

(1) Liegenschaft über 1 Jahr weder f Bauarbeiten, gewerbliche Aktivitäten oder Wohnen genutzt wird, ist Inanspruchnahme durch Dritte für nicht kommerz. Zwecke gestattet. Betriebs- und Instandhaltungskosten sind von den Nutzenden zu entrichten.

(2) Sobald Möglichkeit d Umsetzung neuer Nutzungspläne d EigentümerIn nachgewissen werden können, muss Liegenschaft innerhalb 1 Monat verlassen werden. Zustand muss dabei zumindest dem Niveau vor der Inanspruchnahme entsprechen.

(3) Wenn Liegenschaft über 3 J weder für Bauarbeiten, gewerbliche Aktivitäten oder zum Wohnen genutzt wird oder die Zwischennutzung über 1 J andauert, verliert Abs 2 seine Gültigkeit und LeerstandsnützerInnen erhalten unbefristetes Nutzungsrecht für nicht kommerz. Zw.

KTHXBYE
23
6.10.2009, 21:24

Jo, und das Erlustigungskomitee könnts euch auch gleich dazuholen, die haben denselben eingrauchten Schreibstil.

floehli
00
7.10.2009, 12:20
klischee

ich hab noch nicht einmal in meinem leben gekifft. gar nicht klischeelastig diese kommentare hier! danke.
nur weil menschen anders leben wollen, sind sie nicht begrenzt zurechnungsfähig und dauer-zu.
lieber mal bissl in den wald schreien gehn. scheint viele versteckte aggressionen hier zu geben.

Träume sind Schäume
43
6.10.2009, 17:42
Ein Vorposter hatte eine elegante Lösung

Man möge diese künstlerisch kreativen Bobo Menschen rausjagen und statdessen das Haus dem Flüchtlingshilfswerk Caritas oder Ute Bock zur Verfügung stellen.

Anstaat das "Künstler" Farbe an die Wand schmeißen sollen Stockbetten für Flüchtlinge und eine Küche aufgebaut werden.

Würd mich interessieren ob DIESELBEN Typen im Dienste der "Gesellschaft" Menschen ebenso helfen wollen wie der "Kunst".

miette
00
9.10.2009, 14:00
das eine schliesst das andere ja nicht aus!

und genau darum gehts doch. jedeR kann hinkommen!! und kunst ist nicht nur farbe an die wände schmeissen, ich meine hallo? es ist 2009!!

Die dritte Seite der Medaille
00
6.10.2009, 21:38

wenn das so offensichtlich ist und das Gebäude seit Jahren leersteht- warum wurde das nicht längst gemacht?

genau darum geht es doch bei diesem Projekt- mit leerstehenden Häusern was sinnvolles machen.

Ternion
 
20
6.10.2009, 17:51
und was ist mit deinem stockbett ?

vielleicht hilft die kunst ja auch den menschen, wer weiss. und ausserdem - bobos und hausbesetzer, das sind wohl 2 paar kampfstiefel.

Träume sind Schäume
00
6.10.2009, 18:33
...vielleicht hilft die kunst ja auch den menschen

Hmm, sowas erweicht sogar mein tiefschwarzes Herz.

Aber die Künstler sollten ihr Handwerk dann in den Dienst der Menschen stellen und sich das Haus mit bedürftigten Flüchtlingen teilen.

Ich bin sicher viele jugendliche Flüchtlinge wären begeistert mit engagierten Künstlern zu arbeiten/"spielen" um ihre traumatischen Erlebnisse zu vergessen.

Träume sind Schäume
44
6.10.2009, 17:29
ES REICHT!

Hiermit möcht ich mein Banner auf der Donauinsel pflanzen und diese zu meinem Besitz erklären.

Lauter Sandler, besoffene Jugendliche und verdreckte Parkbänke, Wege und Wiesen überall.

Weg mit dem G'sindel, ich heure einen Sicherheitsdienst an und mach daraus eine große Grillwiese sammt "Künstlerpark" für mich und meine Untertannen.

Wer will kann vorbeikommen und Huldigungen aussprechen ;)

susi strolcher
02
7.10.2009, 10:16
und was machen's mit ihren überfichten?

mukuli
11
6.10.2009, 16:44
find ich gut

könnte man wie in deutschland auch weiter forcieren:

http://www.haushalten.org/

Mario Rutar
11
6.10.2009, 16:37
Evakuiert vorher Herrn Klaus, Santa...

Mein Gott, was soll die lustige Aufregung? So ein Häuslein, wie oben abgebildet, ist doch gleich einmal sturmreif geschossen. Da braucht man nicht einmal die schweren Kaliber. 12,7mm üsMG dürfte reichen. Da gibt es noch soviel Munition von der US-Army, die sowieso verschossen werden muss. Einfach einmal 24h "schräge Musik" und die Sache erledigt sich auf gütliche und friedfertige Weise...

Ja wenn das so ist - dann Prost!
 
22
6.10.2009, 15:48
Ein Projekt mit Zukunft- wenn die Stadt es zu nutzen versteht!

Durch diese Aktion kommen schwer vermittelbare Jugendliche und Sonderschulabgänger zu einer sicheren Unterkunft. Die Stadt Wien könnte diese ohnehin leerstehende Schule zu einem Sozialprojekt für Jugendliche erklären, wo es für täglich variierende Arbeiten am Gemeinwohl ein Entgelt und Verpflegung gibt.
Die gleichzeitige Umsetzung von Aktionskunst sorgt für kulturelle Bildung.
Weiters könnte man den Problemjugendlichen Workshops zur Nachholung des Hauptschulabschlusses anbieten.

Es ist längst an der Zeit, gegen die soziale Ausgrenzung Maßnahmen zu ergreifen!

fahrenheit 451
22
6.10.2009, 15:29
lol

"und dient dem Schutz der BesetzerInnen, die derzeit auf der Triesterstraße 114 für ihre Ziele Kopf und Kragen riskieren."

wovor? angst vor mama und papa?

El Bulli
11
6.10.2009, 16:42

die haben angst, dass ihnen das bier ausgeht. das ist - bitte schön - schon ein grund zum fürchten.

floehli
11
6.10.2009, 19:37
lieber hingehn

anstatt blöd reden wovon du keine ahnung hast el bulli. die leute die da mitmachen sind weitgehend intellektuelle, künstler_innen, freigeister, und es wird ausschließlich alkohol konsumiert
die wuk-schule hat mitgekocht am montag, es gab kinderprogramm am wochenende usw usf
es geht um einen freiraum nicht um die wiesn vom oktoberfest

DER-STANDARD-JURIST
00
12.10.2009, 13:11
weitgehend

"intellektuelle"..

was zeichnet denn diese intellektuellen als solche aus?

Johnny Brainstorm
00
6.10.2009, 15:44

Wär nicht die erste gewaltsame Räumung...

fahrenheit 451
24
6.10.2009, 15:50

und was soll einem dann passieren?

nebenbei die trinken gösser aus der dose (bild 6). wer das zeug runterbekommt sollte eigentlich vor nichts mehr angst haben....

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 259
1 2 3 4 5 6

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.