Greenpeace setzt Proteste auf Arktis-Insel fort

5. Oktober 2009, 13:12
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Auslaufen des Tankers "Pascha" mit 70.000 Tonnen Kohle behindert

Oslo/Longyearbyen - Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace haben am Montag ihre Proteste gegen Kohle-Abbau auf der Arktis-Insel Spitzbergen fortgesetzt. Wie Greenpeace in Longyearbyen (Spitzbergen) mitteilte, versuchten die Umweltschützer mit Schlauchbooten und Transparenten, das Auslaufen des mit 70.000 Tonnen Kohle beladenen Frachters "Pascha" zu behindern.

Auch das Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise" setzte sich demnach zeitweise vor den Kohle-Frachter. Die Besatzung der "Arctic Sunrise" hatte zuvor zusammen mit Wissenschaftern auf einer viermonatigen Forschungsexpedition das Abschmelzen der Gletscher und den Schwund des Meereises in der Arktis dokumentiert. Schon in der Nacht von Freitag auf Samstag hatte Greenpeace nach eigenen Angaben mit der Blockade eines Verladekrans 27 Stunden lang das Verfrachten der Kohle verhindert. (APA/dpa)

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