Krise frustriert Investoren

5. Oktober 2009, 12:25
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Die Stimmung in der Eurozone stieg nur leicht, die Erwartungen stagnieren

Berlin - Nach der Bundestagswahl in Deutschland hat sich die Stimmung der Börsenprofis in der Euro-Zone nur leicht aufgehellt. Der unter mehr als 900 Investoren ermittelte Sentix-Index für Oktober stieg um zwei auf minus 12,6 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit 15 Monaten. Dabei schätzten die Experten aber vor allem die Lage besser ein, hieß es in der am Montag veröffentlichten Umfrage. Die Erwartungen stagnierten dagegen nahezu. "Ein möglicher Stimmungsimpuls nach der Bundestagswahl bleibt aus", erklärten die Sentix-Experten.

Auch die weltweite Stimmung habe sich weiter aufgehellt, schrieben die Forscher. Vor allem in den Schwellenländern, allen voran Lateinamerika, schätzten die Investoren die wirtschaftliche Lage und die Aussichten besser ein. In den USA stagnierte das Barometer dagegen, in Japan gab es sogar nach. "Damit bildet Japan das Schlusslicht im globalen Wettstreit." (APA/Reuters)

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