Chrome: "Native Client" hilft bei rechenintensiven Anwendungen

5. Oktober 2009, 10:22
2 Postings

Google integriert die eigene Technologie fix in den Browser - Direkter Zugriff auf die CPU - Sicherheitsrisiken noch in Abwägung

Auch wenn die diversen Softwarehersteller alles daran setzen Javascript in ihren Browsern immer schneller zu machen - mit der Geschwindigkeit von "nativen" Anwendungen kann man trotzdem nicht mithalten. Eine Problematik, der man sich bei Google seit einiger Zeit mit einem Forschungsprojekt namens "Native Client" zugewendet hat.

CPU

Über ein Plugin wird es Browser-Anwendungen ermöglicht, direkt auf die lokale CPU zuzugreifen, und so eine deutlich höhere Ausführungsgeschwindigkeit zu erreichen. Durch die Art der Implementation - der Native Client liefert unter anderem ein eigenes Runtime und diverse Compiler-Tools mit - soll sichergestellt werden, dass der Code trotzdem plattformunabhängig bleibt - einer der größten Vorteile von Javascript.

Client

Mit der fixen Integration des "Native Client" in aktuelle Entwicklungsversionen von Google Chrome will man der Technologie nun ein größeres Testfeld bescheren. Vor allem die Sicherheitsimplikationen der Lösung sind derzeit noch nicht vollständig geklärt, auch wenn der Hersteller über allerlei Beschränkungen die Ausführung von Schadcode verhindern will.

Ausprobieren

Wer die "Native Client"-Unterstützung in Google Chrome ausprobieren will, muss sich die aktuelle Dev-Channel-Version (4.0.220.1)des Browsers herunterladen. Zusätzlich muss das Feature aber auch noch explizit aktiviert werden. (apo, derStandard.at, 05.10.09)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Mit dem "Native Client" sollen wesentlich aufwändigere Anwendungen im Browser möglich werden.

Share if you care.