Tausende Taiwanesen in Sicherheit gebracht

5. Oktober 2009, 13:31
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Behörden erwarten bei Herannahen Erdrutsche - Aufräumungsarbeiten auf den Philippinen - Mindestens 17 Tote

Taipei - In Taiwan sind mehr als 6.000 Dorfbewohner vor dem Taifun "Parma" in Sicherheit gebracht worden. Die taiwanesischen Behörden befürchteten am Montag, dass der herannahende Tropensturm gefährliche Erdrutsche auslösen könnte. Betroffen sei vor allem der südliche Teil der Insel, auch im Osten seien einige Menschen in Sicherheit gebracht worden. Einige der Dorfbewohner hätten zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen werden müssen.

Von den Philippinen hat sich "Parma" indessen nach drei Tagen mit peitschendem Dauerregen verabschiedet. Mindestens 17 Menschen starben durch den gefährlichsten Taifun seit drei Jahren. Weite Landstriche standen unter Wasser, berichteten die Lokalbehörden am Montag. "Parma" wurde mittlerweile zum Tropensturm herabgestuft und bewegte sich Richtung Taiwan.

Neuer Taifun "Melor"

Das Tiefdruckgebiet sei durch einen neuen Taifun, der sich vor den Philippinen bildete, zurückgesogen worden und deshalb praktisch bewegungslos rund 220 Kilometer nördlich der Stadt Laoag stehen geblieben, berichtete der nationale Wetterdienst. Taifun "Melor" wird nach ersten Berechnungen nicht an Land kommen.

"Parma" hatte die Philippinen am Samstag erreicht, eine Woche nach dem verheerenden Tropensturm "Ketsana", der die Hauptstadt Manila und die Umgebung unter Wasser gesetzt hatte. Fast 300 Menschen kamen dort ums Leben. Die Aufräumarbeiten nach den schweren Überschwemmungen waren am Montag noch im Gange. Mehr als 300.000 Menschen wurden in der Region in Notunterkünften versorgt, weil ihre Häuser zerstört oder nach den Überschwemmungen unbewohnbar waren. (APA/ag.)

 

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    Auf den Philippinen hat Taifun "Parma" zu zahlreichen Überschwemmungen geführt, nun bewegt sich der Wirbelsturm Richtung Taiwan.

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